Mittwoch, 22. Juni 2016

Urlaub, Mieten & Schokokuchen

Hallo zusammen,

wieder zurück aus dem Urlaub. Wie schnell die Zeit vorbei geht, wie schnell 14 Tage rum sind. Ja, am 07.06.2016 sind wir von Frankfurt aus geflogen, meine Frau wusste bis die Koffer abgegeben waren / Bordkarten erhalten haben nicht wo es hingeht. Ich hätte sie noch etwas länger auf die Folter spannen können, so bis zum Gate, aber man soll nicht unmenschlich sein, also hab ich es ihr verraten und Freudentränen, ein breites Lächeln und pure Freude erhalten.
Wirklich sie war total happy das es 10 Tage in die DomRep geht, Badeurlaub, chillen, einfach mal 5 grade sein lassen!
Der Urlaub fing auch sehr gediegen an, wir haben diesen neuen MacDonalds getestet in Frankfurt, ein Mac wo man am Tisch bedient wird und das Essen auch gebracht wird. Ja, Max Essen halt und es ist witzig dort bedient zu werden.
Beim Flieger hatten wir nicht soviel Glück, Maschine 1 war defekt und so mussten wir noch mal 2h Warten bis die Ersatzmaschine da war. Die Zeit konnte aber fast noch reingeholt werden beim Flug selbst.
Flug, ja halt 10h  übern Atlantik, war großenteils ruhig, Filmauswahl war gut:
Deadpool, Star Wars 7, Kung Fu Panda3, the Martian, the Revernant, Hail Caesar usw. Man konnte als gut was kucken.
Hotel war sehr schön, wenn auch etwas in die Jahre gekommen. Es war sauber und gepflegt. Zimmer war auch schick, King Size Bed, schöne Naturfliesen im Bad, Klima + Venti, Meerblick und Minibar konnte man aushalten!
Strand war schick, Wasser klar und der Sand weiß.
Haben wirklich 10T durchgechillt und unsere Akkus aufgeladen. Man merkt erst wie leer diese sind, wenn man richtig ausspannt - also ich zumindest. 2014 war ja unserer letzter richtiger Urlaub, zwei Jahre ohne und Jobwechsel, Stress und Kram dazwischen, dass saugt den Akku leer in einem. Aber jetzt ist er wieder voll, obwohl der Jetlag noch etwas nagt, aber nicht so schlimm wie noch am Montag.
Falls ihr noch weg- fahrt, fliegt, schippert, ich wünsche euch einen schönen Urlaub, Erholung, Spaß und gesunde Rückkehr!

Mieten, Kaufen, Wohnen.
Das zweite Topic. Seit über 2 Jahren suchen wir bereits nach einer neuen Bleibe, vornehmlich zum Kaufen, doch der Immobilien Markt ist mehr und mehr am Durchdrehen. Immer krasse Preise werden für "Schrott" aufgerufen, der Niedrigzins  schadet immer weiter und die Immo Blase wächst stettig. In und 20km um Stuttgart wird das Leben immer teurer und die Immo Preise nicht mehr bezahlbar. Letztes Jahr haben wir noch Wohnungen gesehen die im Budget lagen, jetzt findet sich kaum noch Angebote. Nun haben wir auch Mietwohnungen in den Fokus genommen, denn wir sehen keine Besserung am Markt. Doch hier ist es fast noch schlimmer!!! 75 - 80m² fangen bei 1000€ kalt an und gehen bis 3800€ hoch. Wir schauen nach 4Zi. gerade mit mindestens 80m². Aber man findet nichts oder alt und überteuert. Erst 10-20km außerhalb von Stuttgart wird es wieder normaler, aber auch nur auf den Dörfern. Städte mit S-Bahn Haltstelle schenken sich nichts zu Stuttgart.
Die Preise explodieren, aber  alle schauen zu wie der Markt sich aufpumpt und dann in sich implodiert. Es ist völlig verrückt was im Moment sich abspielt. Die Vermieter können sehr viel verlangen und werden es vermutlich auch bekommen. Leidtragende sind die Familien mit Kindern mit einem Einkommen.
Oder man will die Leute wieder in die Vororte und Dörfer treiben? Ist ja auch logisch - Autoindustrie braucht Käufer und die Mineralölsteuer stützt die Rente. Vielleicht ein Plan der Landes- und Bundesregierung? Seit Jahren wird dieses Thema mehr als sträflich behandelt. Es taucht im Wahlkampf zwar auf, doch wirklich sieht man keine Bewegung im Thema. Alles was gebaut wird in BW sind Straßen und ein Bahnhof. Gehört, Herr Käfer muss gehen bei der Bahn.
Die Bauträger ,die gerade bauen, nicht erschwinglich, wer hat den 750k€ für 75m² 3Zi. in Möhringen am Bahnhof mit Aussicht aufs Altenheim oder die Polizei? Es ist schlimm, wirklich schlimm gerade wer in und um Stuttgart gerade eine Wohnung sucht um sich zu vergrößern . Unsere aktuelle Wohnung ist super schön und alles, doch mit Nachwuchsplanung im Rücken, nicht zu gebrauchen. Es müssen schon 4 Zi. sein. Aufs Land rausziehen ist sicher ein valide Möglichkeit, doch meine Frau möchte hier bleiben und ich kann sie verstehen. Hier ist der Arbeitsplatz, hier sind Familie und Freunde, hier ist Infrastruktur. Ich hatte bereits auf dem Land gewohnt und es geht, doch man büßt sehr viel Mobilität ein.
Was ist man bereit zu Opfern? Ab wann wird es eine Milchmädchenrechnung?
Bsp: Nehmen wir an, ihr wohnt in STG und zahlt 800€ kalt für eure 80m². Ihr braucht im Monat eine Tankfüllung ca. 60€ und habt 2 Zonen auf eurem Verbundspass, ca 80€. Warm ist die Miete 1000€ mit Sprit und Verbundspass = 1140€. Zieht ihr raus aufs Land, wo keine S-Bahn fährt, so kann die Warmmiete bei 800€ liegen, ihr braucht aber 1 1/2 Tankfüllungen in der Woche 360€ im Monat, denn man muss überall hinfahren. Am Ende ist man bei 1160€, schenkt sich nicht viel.
Die Welt hat vor ein paar Wochen davon berichtet und dies ist in vielen Großstädten zu sehen und man somit willige Familien, die Kinder wollen, in ihrem Leben einsperrt (LockIn). Man kommt nicht raus, wird unzufrieden / ist unzufrieden an der Situation - bis man doch verzweifelt den Schritt aufs Dorf geht, Kinderplanung einstellt (Demografischer Wandel) oder resigniert und schaut was passiert.
Reformen? Ja könnten sicher etwas bewirken und bringen, doch mit der Groko ist da nichts zu machen. Seit 3 Jahren leben wir im Stillstand, im Vakuum der heißen Luft. Außenpolitische Themen lenken von den innenpolitischen Themen ab. Die Not Hierzulande wird nicht begriffen oder bewusst ignoriert. Während sich alle über das Thema Flüchtlinge und Innere Sicherheit fokusieren, verlieren wir den Bezug zu den Themen die uns langfristig beschäftigen.
Kann ich mir mein Leben leisten? Wo werde ich leben? Kann ich eine Familie überhaupt Gründen?
Das waren mal einfache Fragen, doch 2016 ist es|sind es (eine) schwere Frage(n)! Was muss getan werden?
Refomiert den Immobilienmarkt in Deutschland, helft den Familien wieder ins Eigenheim zu kommen, so richtig und nicht mit Produkten wie Wohnriester, das hilft keinen! Wohnungsbau vorrantreiben, für die Kohle wo das Land in S21 gesteckt hat, da wären schöne Mehrfamilienhäuser entstanden.
Reißt endlich alte und verwilderte Gebäude ab und baut was drauf wo man einen nutzen hat. Neuerschließungen. Arbeitet mit den Kirchen zusammen, die sitzen auf Grund und Immobilien zuhauf.
Es ist ein Schlurritum der ersten Klasse und es wundert mich nicht warum ich öfter über Auswanderung nachdenke!
Fachkräfte sind nicht nur mit dem Arbeitgebener zu halten und mit der Infrastruktur, sondern auch mit der Wohnsituation! Was bringt es mir wenn ich Nachwuchs mir wünsche, ich aber mit meiner Frau / Freundin etc. auf 60m² 2 Zi. wohne und nicht rauskomme in eine größere Wohnung? Der Dipl.Ing. kann auch in USA arbeiten und verdient dort auch nicht schlecht. Aber dann beklagt sich die Regierung: Zuwenig Kinder kommen auf die Welt ; Zuwenig Fachkräfte kommen nach ; Die Rente wird doch unsicher, da zuwenig einzahlen - da muss man doch was merken, als normal gebildeter Mensch - ohne Hände keine Kekse!
Arbeit, Essen und Behausung, drei Dinge die seit jahrtausenden zählen für den Menschen, die Basics. Und wir sind nur 80Mio+ hier und haben sicher noch Kapa für 20Mio mehr in unsererm Landfleckchen das Deutschland genannt wird. Also liebe Parteien, 2017 ist Wahl, nehmt das Thema mal auf, es könnte sich lohnen. Steuersenkungen ködern keinen mehr, vor allem wenn man palmiert wird!




Schokokuchen:
Quelle chefkoch.de
Darüber wollte ich garnichts sagen, dachte aber es macht sich gut im Titel und sorgt bei Google für Hits :D

Aber nur für euch:






In diesem Sinne, gruß
der Uhltak