Montag, 7. November 2016

Arztgespräch und was sich ändert

Hallo zusammen,

schon wieder ne weile her, aber dafür auch was zu schreiben.
Zum Thema, Arztgespräch. Mein Blutbild war an und für sich sehr gut. Schilddrüse sollte nichts haben, Leber gut, Nieren gut, alles gut - ABER der Zucker ist zu hoch!
Kein wunder bei mir, laut meiner Ärztin, die veggie Ernährung die ich betrieben habe, hat dazu geführt, dass mein Zucker hochgegangen ist. Noch kein Problem, wenn sich dass aber nicht ändert, dann kann es eins werden.
Ich musste dann aufschreiben, was ich so zu mir nehme über die Woche und erhielt dann das Resume:

Zuviele Kohlenhydrate, es ist anzuraten die Ernährung von veggie auf omnivore umzustellen, am besten primär auf Eiweiß und Ballaststoffe!
Ich soll nun wieder mehr tierische Produkte Essen, vor allem Fleisch!
Also wieder umgestellt, esse nun wieder mehr Eiweiß und hmm, 2 Wochen läuft es bereits und pro Woche ein Kilo zugenommen ... so ganz verstehe ich es noch nicht, da beim letzten Mal LOGI sofort pro Woche 1kg weg war! Und nun 1kg pro Woche rauf.
Ich schau mir das nun noch 2 Wochen an und wenn es so weiter geht, dann wird es redikal! Zwei Post drunter steht die Entgiftung und was dann passieren wird ernährungstechnisch. Entgiftung, danach wird ausprobiert und analysiert.
In erster Linie ist mein Gewicht das Problem. Klar kann ich Eiweiß futtern, Eier, Käse usw. , geht gut. Nur lässt sich das sicher optimieren.
2 Wochen und dann Entgiftung und dann teste ich das andere. Wenn es dann runter geht, um so besser. Ich würde gerne erstmal eine Basis haben und mich dann festlegen wollen.

In diesem Sinne.

Gruß der Uhltak!

Mittwoch, 31. August 2016

Rituale sind wichtig

Rituale sind wichtig. Das merke ich immer mehr. Alleine morgens auf Arbeit.
Ohne die erste Tasse Tee geht nicht viel! Diese leitet den Tag ein, obwohl es auch ohne gehen würde.
Doch es ist zum Ritual geworden und somit ein Teil des Ablaufs um uns vor Schaden und unglück zu bewahren, vielleicht.
Überall finden und empfinden wir sie oder auch nicht.
Der Gang zum WC und die eine Kabine die wir immer benutzen, Gewohnheit oder doch ein unterbewustes Ritual? Wer weiß ;).

Oder ist es einfach kein Ritual sondern die Optimierung / Effizienz die uns hier antreibt und dadurch wirkt alles nach Ritual, da jeder Handgriff sitzt, da alles wie studiert wirkt. Was schließt das eine vom anderen aus?
Nicht soviel.

Aber anderes Thema.

Morgen beginnt der September und meine Planung für die Entgiftung sind noch nicht weiter gegangen. Es hat keinen speziellen Grund bis dato. Eher warte ich gerade ein wenig ab. Als erstes großes Blutbild machen lassen und ein paar andere Untersuchungen. Um auszuschließen ob etwas mit dem Stoffwechsel generell kaputt ist.
Meins ist 2 Jahre her (vor der OP) und so langsam würde ich auch im Vorfeld eins machen lassen wollen + Arztgespräch.
Eventuell hat meine Hausärztin noch einen Tipp was man machen kann.
Aber ist alles unauffällig, dann bleibt mir nichts anderes übrig und ich muss Radikal mal testen ob die Diät etwas bringt mit anschließender Umstellung auf die Ernährungsform die im letzten Blog behandelt wurde.
Testumfang 4 Wochen, 1 Woche Entgiftung, 3 Wochen Ernährungsumstellung + Fazit. In den vier Wochen kann man dann schnell sehen, was wirklich Sache ist oder auch nicht. Werde mich mal drum kümmern, dass ich einen Termin zum Blutabnehmen bekomme und für ein Arztgespräch und dann geht es weiter.

In diesem Sinne.

Gruß
der Uhltak

Mittwoch, 20. Juli 2016

Entgiftung und das Experiment

Moin moin und Hallo,

im letzten Blog hatte ich bereits angekündigt, dass wohl etwas mehr notwendig ist als weiter zu machen wie bisher, Thema Gewicht. Klar könnte ich das akzeptieren und sagen, ich bin gut wie ich bin, nur dann werde ich bald 120kg wiegen wie Ende 2015. Da bin ich leider darauf reingefallen.
Frustiert und gestresst, alles futtern was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Von der Beobachtung her, muss sich mein Stoffwechsel mit 32 oder 33 Jahren verändert haben. Die Dinge mit denen ich sicher abnehmen konnte, die Maßnahmen und Gerichte, der Sport, all das funktioniert nur noch bedingt.
Im Umkehrschluss, muss ich nun etwas neues ausprobieren.
Erstmal auf Basis einer Diät zum testen der Maßnahme, dann wechsel zur Ernährungsumstellung.

Der Versuch sieht wie folgt aus:

Woche 1 Entgiftung:
Stilles Wasser und Tee als Getränk - alles andere Verboten
Frühstück: Müsli, Obst oder Yoghurt
Mittags: Suppe auf Brühebasis
Abends: Salat oder Gemüsesuppe

Damit sollte erstmal alles auf Linie gebracht werden.

Danach wird eine Woche lang nur ein Gericht gekocht und mit Gemüse variert um zu testen wie der Körper darauf reagiert:

Sowas wie:
Mo: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu oder Saitan, Gemüse, 100g Reis.
Di: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu, Gemüse, 100g Kartoffel.
Mi: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu, Gemüse, 100g Quinoa.
Do: Frühstück oder Saitan = Yoghurt oder Müsli; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu oder Saitan, Gemüse, 100g Reis.
Fr: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu oder Saitan, Gemüse, 100g Kartoffel.
Sa: Normales Frühstück ; Mittag = Snack ; Abend = Normales Essen (Motivation)
So: Frühstück = Müsli oder Müsli ;  Mittag = Putenbrust + Reis und Gemüse ; Abend = Salat

Jeden Morgen wird gewogen, um zu sehen wie der Körper reagiert auf die Kombi, Sport + Ernährung. In Woche drei wird dann bei den Peaks umgestellt, um so die Kombi - Sport und Ernährung zu prüfen.

Bsp:
Mittwoch ist Wing Chun und ich habe Tofu, Gemüse, 100g Quinoa gegessen.
Am nächsten Morgen stehen 300g mehr auf der Waage.
Nächste Woche Mittwoch, wieder Wing Chun aber habe dann Kesselgulasch mit Saitan mit Paprika + Chilli gegessen. Am morgen dann wiegen und 300g weniger stehen auf der Waage. So filtere ich raus, wann was passt und mit welchem Gericht ich abnehmen kann. Hinterher habe ich eine Sammlung von Gerichten, die mit Sport (Tagessport) zusammen die Pfunde purzeln lassen.
Ob meine Frau da mit macht, kann ich nicht sagen. Ich lade sie dazu ein, keine Frage, bin aber auch bereit doppelt zu kochen.
Denn bei ihr kann das ganz anders funktionieren und sie isst das, was ich so futtere und nimmt nichts ab oder sogar zu, weil es nicht passt.
So muss man das langsam rausfinden und dann hat man einen Plan. Gut ist, man kann es täglich kontrollieren und nach einer Woche gegensteuern. Filler Gerichte einbauen, ala Salat geht immer oder eine Gemüsesuppe (Empfehlung hier : Hildegard von Bingen Suppe ).
So bleibt auch eine gewisse monotonie aus. Dazu hat man eine gute Kostenkontrolle bei den Einkäufen, da man immer ähnlich einkauft und damit kalkulieren kann. Auf jeden Fall ist es viel Diziplin gefragt und Kontrolle des selbst!
Vielleicht sollte ich auch wieder mit Radfahren anfangen. Mein altes Rad rausholen, putzen, fetten und so weiter. Mal sehen.

Ja, so entsteht die Idee. Umsetzungszeitraum wird dann September vermutlich sein.

In diesem Sinne.

Gruß
der Uhltak


Montag, 18. Juli 2016

Wieder von NULL anfangen

Ein freundliches Hallo an alle da draußen,

schön das ihr es wieder auf den Blog geschafft habt. Heute das Thema:
"Wieder von NULL anfangen". Wie ihr wisst, beschäftige ich mich sehr gerne mit Ernährung und Abnehmen. Ich hatte vor ein paar Jahren das Projekt UHU und auch erfolgreich zu Ende gebracht bekommen. 93kg war damals die Bestmarke die es zu unterbieten gilt.
Seit nun gut 3 Jahren schaffe ich es nicht wieder auf dieses Gewicht zu kommen. Egal was ich mach, es klappt nicht. Meine Frau auch nicht, egal was sie tut und macht, es passiert nichts.
Ich habe sehr viel versucht in der letzten Zeit und werde nun hier sehr ehrlich reflektieren.
Wo ich viel Hoffnung mit hatte, war es wieder mit Low Carb zu versuchen Anfangs . Es war für mich die Allzweckwaffe, da ich damit gute Erfolge mit erziehlt habe. Also wieder das gleiche eingekauft und gegessen wie die Jahre zuvor, im Blog stand ja was wann gegessen wurde.
Aber nichts, ein paar Anstandskilo gingen runter, aber die waren auch schnell wieder drauf. Darum der Check, ich machte diese DNA Untersuchung, auch die sagte, ich muss Eiweiß essen und Gemüse. Also Eiweiß und Gemüse gegessen, Gewicht ging rauf. Aber nicht nur wegen der Ernährung, es kam ein Job wechsel, viel Stress und auch Junkfood kam dazu. Dezember 2015 wog ich soviel wie noch nie! Das war der Weckruf und ich wurde wieder strenger. Weniger Süßes, weniger Junkfood und die Kilos gingen etwas runter, aber nur bis zur einer Marke. Es ging noch etwas mehr, als dann wieder Vegan Monat war, doch seit dem stagniert mein Gewicht um -/+2kg.
Auch der wechsel zum 5/2 System ( 5 Tage veggie / 2 Tage Omnivore) helfen nicht weiter.
Aktuell mache ich 4x die Woche Sport, wenn nicht sogar 5x die Woche. Bogenschießen, Fitnessstudio Tage 2, Wing Chun. Überall bewege ich mich, power mich aus und esse, nach wie vor viel Gemüse und Eiweiß (Milchprodukte, Tofu, Saitan...) Süßes haben wir nicht mehr im Haus, auch nicht mehr wirklich viel Lust drauf.
Die Portionen sind kleiner geworden. Wir trinken sogar nur noch stilles Wasser / Heilwasser - da Kohlensäure angeblich zur Übersäuerung des Körpers führt und somit das Abnehmen behindert. Ich trink nun fast 4 Wochen stilles Wasser, mein PH Wert hat sich nicht geänder, abgenommen hab ich auch nicht.
Ich würde sagen, mumpitz! Aber das Hirschquelle Wasser ist lecker und kostet sogesehen ähnlich viel wie eines der Plastik 1,5l Sixpacks.
Am Training optimieren? Könnte helfen, da sieht es gerade so aus:
1x die Woche Bein und Ausdauer für 60min. 1x die Woche Rücken, Bauch, Brust, Arme für 60min. Beim Wing Chun wird der ganze Körper für 1 1/2 trainiert und bei dem Training schwitze ich auch am meisten, da es Training mit und gegen den Körper ist.
Man merkt schon, ich habe mehr Muskeln als früher, auch bin ich Leistungsfähiger und konditionell besser aufgestellt, sehe aber nicht so aus, wie ich noch 2012 ausgesehen habe! Da will ich wieder hin. Das ist mein Ziel.
Doch egal was ich mache, egal wie viel ich mache oder wie sehr ich mich geisle beim Essen, es passiert nichts oder es kommt sogar noch Gewicht dazu.
Das ist frustierend und entmutigt total. Schilddrüse vielleicht? Müsste ich mal von meiner Ärztin checken lassen, bin in letzter Zeit auch immer bisschen müder als sonst. Seltsam ist, dass meine Frau wirklich wie ein Spatz gerade isst und regelmäßig wieder zum Sport geht und auch bei ihr nichts geht.
Sie ist der Kohlenhydrate Typ und sollte das primär Essen. Hilft aber auch nicht.
Könnte es die Psyche sein? Der Umstand es so hart zu wollen und zu scheitern und sich damit selbst blockieren?
So wirklich weiß ich da gerade nicht weiter...
Ziel ist klar, UHU wieder zu sein, doch mein Stoffwechsel und das was ich tue und esse stehen im Gegensatz zu meinem Ziel.
Also, entweder Taktik ändern oder noch mehr Einsatz. Ich geb mir selber noch bis September Zeit, dann wird etwas für 4 Wochen getestet - was entweder dazu führt das was geht oder ich danach mal zum Hausarzt muss und mich checken lasse. Zufriedenheit sieht anders aus!

Falls ihr noch Tipps und Tricks habt, immer her damit.

Grüße

Sonntag, 10. Juli 2016

Schwieriges Thema

Wie ich vor ein paar Wochen berichtet habe, beschäftige ich mich in letzter Zeit viel mit dem Buddhismus und habe diesen Weg als meinen Weg durchs Leben bestimmt.
Wer mich kennt und kannte, wusste - der Kollege hat mit Religion und Kram nichts am Hut. Wenn man mich fragte, glaubst du an Gott, so war die Antwort meist:
"Ich bin Atheist oder Agnostiker"!
Das kann ich nun nicht mehr behaupten, da ich einige Dinge über mich rausgefunden habe und die für mich, bis jetzt, gut funktionieren.
Wie z.B. beim meditieren, kann mir da alles anschauen und auflösen und mich dazu noch entspannen.
Aber man denkt auch über andere Dinge nach, die man früher sehr einfach und schnell abgehandelt hat, z.B. - gibt es einen Gott?
Und da startet ein sehr schweres Thema!

<GLEICH VOR WEG, ICH SCHILDERE ES VON MEINER WARTE UND BEZIEHE NICHTS AUF ANDERE UND WILL UND MÖCHTE NIEMANDEN VERÄRGERN! WENN DAS NICHT GENEHM IST, BITTE NICHT WEITERLESEN!>

Ich habe viele Bücher gelesen und diverse Texte. Im Buddhismus verneint man oder  bejaht man die Existenz von Gott oder Göttern nicht.
Der Buddhismus ist keine Religion, es ist eine Philosophie ein Konzept wie man sein Leben einfach und gerecht leben kann und sogar die Erleuchtung auf einen wartet. Man muss kein Mönch sein um ein Buddha zu werden, jeder kann es und somit erkennen wir die Welt gestrickt ist und alles im Dies- und Jenseits zusammenhängt (samsara und nibbana).
Bis zu meinen 14ten Lebensjahr konnte ich an das christliche Konzept glauben, evangelisch erzogen, Reli-Unterricht, alles war dabei. Eine Sache brach aber dieses Konzept, der Tod meines Onkels.
Ab da konnte ich nicht mehr glauben, ab da war mein Glaube gestorben.
Damals, vor dem Tod meines Onkels, gab es mir Kraft zu beten und zu glauben.
Ich glaube heute nach wie vor nicht, ich bemühe mich zu Wissen und an meiner Wahrheit festzuhalten. Und so schließt sich der Kreis.
Es geht nicht darum an einen bärtigen Mann zu glauben, der in den Wolken sitzt und auf uns herabsieht und ein paar "glückliche" rettet oder belohnt und den Rest verdammt und "bestraft". Das die Hölle wartet, für den der Böse ist.
Damit kann man ein Kind beeindrucken. Ich erinnere mich, dass ich mit 4 oder 5 vor Gott und der Strafe ähnlich viel Angst hatte, als wie vor dem Weihnachtsmann, der mir nichts mitbringt.
Gehen wir auf das Thema näher ein, es ist schwer - I know.
Das Konzept Gott wird sehr unterschiedlich ausgelegt und führt alles auf den gleichen Punkt. Es ist die "Macht" die uns Glauben lässt, vielleicht antreibt und für alles Gute und Gerechte steht.
Gott hat uns alle in seinem Ebenbild erschaffen, in einer Gleichung wäre das:
Gott = Menschheit.
Wir alle, wir alle sind Gott, das Paradies kann hier sein, die Hölle kann hier sein, wir schaffen uns unsere persönliche Hölle, wir schaffen uns unseren Himmel.
Tun wir etwas gutes, sitzen vielleicht danach gemütlich bei einem kühlen Getränk auf dem Balkon - so sind wir glücklich und zufrieden.
Tun wir etwas schlechtes, so frisst uns die Schuld innerlich auf oder treibt uns zu schlimmeres an, bis wir daran zu Grunde gehen - eine echte Hölle.
Wenn wir ins arabische schauen, so ist Allah mit Frieden und Liebe gleichzusetzen.
Gott ist Liebe und Frieden. Wir sind verantwortlich für unsere Liebe und unseren Frieden, da er aus uns heraus entsteht. Sind wir krank, dann ist nicht das Schicksal verantwortlich, sondern dass was wir aus unserer Welt gemacht haben: Krankheiten die durch Menschen geschaffen worden (Keime Bakterien etc.), Ernährung, Wetter (zu kalt, zu warm).
Es ist alles in uns, genauso wie der Schlüssel um glücklich zu sein.
Mögt Euch selbst, so wie ihr seid.
Glaubt an euch und an das gute in euch. Ihr spürt immer Liebe, die zu euch selbst und zu eurem nächsten. Ihr müsst diese Liebe nur zulassen.
Man ist nicht angewiesen auf die Liebe von außen, die in uns selbst gibt schon unendlich viel Kraft, die von außen ist, metaphorisch Gesprochen:
Der Boost, Schub, Lachgaseinspritzung um noch mehr Antrieb zu bekommen.
Ich bin zwar noch nicht lange Buddhist, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Lehre sich überall gleich anhört.
Ob Christ oder Muslim oder Buddhist, tue gutes und hab Liebe für dich und andere und du lebst im Glück. Hasse alles und jeden, sei schlecht und gemein und du lebst in deiner eignen Hölle, mit Reibung und Hitze, mit Zorn und Gewalt.
In der Politik, hier würden die zehn Pflichten des Königs, unendlich viel gutes bewirken:
Quelle: Was der Buddha lehrte (Walpola Rahula) /
http://www.buddhanetz.org/texte/rahula.htm

Die erste der "Zehn Pflichten des Königs" ist Aufgeschlossenheit, dazu Großzügigkeit und Freigebigkeit (dana). Die Regierenden sollten Reichtum und Vermögen weder begehren noch daran festhalten, sondern für das Wohlergehen des Volkes verwenden.
Zweitens wird ein hochgradig moralisches Verhalten (Charakter) verlangt. Ein Regierender sollte niemals Leben zerstören, betrügen, stehlen oder andere ausbeuten, keinen Ehebruch begehen, nicht die Unwahrheit sagen und keine berauschenden Getränke zu sich nehmen. Das bedeutet, daß er mindestens die fünf grundlegenden ethischen Regeln (Panca Sila) eines buddhistischen Laien einhalten muß:

kein Leben zu zerstören,
nicht zu stehlen,
nicht durch Sexualität zu verletzen,
nicht zu lügen
keine berauschenden Mittel zu sich nehmen.
Drittens: Ein Regierender muß bereit sein, alles für das Wohl des Volkes zu opfern und dabei alle persönlichen Bequemlichkeiten aufzugeben sowie seinen Ruf und sogar sein Leben im Interesse des Volkes einzusetzen.

Viertens: Ehrlichkeit und Integrität (ajjava). Man muß seine Aufgaben ohne Furcht und persönliche Abhängigkeiten ausführen, aufrichtig in seinen Absichten sein und die öffentlichkeit nicht hinters Licht führen.

Fünftens: Güte und Freundlichkeit (maddava). Man muß ein sanftes Temperament besitzen.

Sechstens: Regierende sollen einfache Lebensgewohnheiten (tapa) besitzen, ein einfaches Leben führen und sollten sich nicht dem Luxus hingeben, sondern Selbstbeherrschung üben.

Siebtens: Wer regiert, sollte frei sein von Haß, Böswilligkeit und Feindseligkeit (akkodha). Er sollte gegenüber niemandem einen Groll hegen.

Achtens: Gewaltlosigkeit (avihimsa), das bedeutet nicht nur, daß man niemandem schadet, sondern aktiv versuchen sollte, den Frieden zu fördern, indem man Krieg ebenso vermeidet und verhindert wie alles, was mit Gewalt und Zerstörung von Leben zu tun hat.

Neuntens: Geduld Nachsicht, Toleranz und Verständnis (khanti). Wer ein Regierungsamt ausübt, muß in der Lage sein, Not, Schwierigkeiten und Kränkungen geduldig zu ertragen.

Zehntens: Nicht-Opposition, Nicht-Behinderung (avirodha), das heißt, man sollte sich dem Willen anderer nicht entgegenstellen und keine Maßnahmen behindern, die das Wohlergehen des Volkes fördern. Mit anderen Worten, man sollte in Harmonie mit seinem Volk regieren.



In diesem Sinne, glaubt nicht nur, wisst!
Gruß
euer Uhltak


Mittwoch, 22. Juni 2016

Urlaub, Mieten & Schokokuchen

Hallo zusammen,

wieder zurück aus dem Urlaub. Wie schnell die Zeit vorbei geht, wie schnell 14 Tage rum sind. Ja, am 07.06.2016 sind wir von Frankfurt aus geflogen, meine Frau wusste bis die Koffer abgegeben waren / Bordkarten erhalten haben nicht wo es hingeht. Ich hätte sie noch etwas länger auf die Folter spannen können, so bis zum Gate, aber man soll nicht unmenschlich sein, also hab ich es ihr verraten und Freudentränen, ein breites Lächeln und pure Freude erhalten.
Wirklich sie war total happy das es 10 Tage in die DomRep geht, Badeurlaub, chillen, einfach mal 5 grade sein lassen!
Der Urlaub fing auch sehr gediegen an, wir haben diesen neuen MacDonalds getestet in Frankfurt, ein Mac wo man am Tisch bedient wird und das Essen auch gebracht wird. Ja, Max Essen halt und es ist witzig dort bedient zu werden.
Beim Flieger hatten wir nicht soviel Glück, Maschine 1 war defekt und so mussten wir noch mal 2h Warten bis die Ersatzmaschine da war. Die Zeit konnte aber fast noch reingeholt werden beim Flug selbst.
Flug, ja halt 10h  übern Atlantik, war großenteils ruhig, Filmauswahl war gut:
Deadpool, Star Wars 7, Kung Fu Panda3, the Martian, the Revernant, Hail Caesar usw. Man konnte als gut was kucken.
Hotel war sehr schön, wenn auch etwas in die Jahre gekommen. Es war sauber und gepflegt. Zimmer war auch schick, King Size Bed, schöne Naturfliesen im Bad, Klima + Venti, Meerblick und Minibar konnte man aushalten!
Strand war schick, Wasser klar und der Sand weiß.
Haben wirklich 10T durchgechillt und unsere Akkus aufgeladen. Man merkt erst wie leer diese sind, wenn man richtig ausspannt - also ich zumindest. 2014 war ja unserer letzter richtiger Urlaub, zwei Jahre ohne und Jobwechsel, Stress und Kram dazwischen, dass saugt den Akku leer in einem. Aber jetzt ist er wieder voll, obwohl der Jetlag noch etwas nagt, aber nicht so schlimm wie noch am Montag.
Falls ihr noch weg- fahrt, fliegt, schippert, ich wünsche euch einen schönen Urlaub, Erholung, Spaß und gesunde Rückkehr!

Mieten, Kaufen, Wohnen.
Das zweite Topic. Seit über 2 Jahren suchen wir bereits nach einer neuen Bleibe, vornehmlich zum Kaufen, doch der Immobilien Markt ist mehr und mehr am Durchdrehen. Immer krasse Preise werden für "Schrott" aufgerufen, der Niedrigzins  schadet immer weiter und die Immo Blase wächst stettig. In und 20km um Stuttgart wird das Leben immer teurer und die Immo Preise nicht mehr bezahlbar. Letztes Jahr haben wir noch Wohnungen gesehen die im Budget lagen, jetzt findet sich kaum noch Angebote. Nun haben wir auch Mietwohnungen in den Fokus genommen, denn wir sehen keine Besserung am Markt. Doch hier ist es fast noch schlimmer!!! 75 - 80m² fangen bei 1000€ kalt an und gehen bis 3800€ hoch. Wir schauen nach 4Zi. gerade mit mindestens 80m². Aber man findet nichts oder alt und überteuert. Erst 10-20km außerhalb von Stuttgart wird es wieder normaler, aber auch nur auf den Dörfern. Städte mit S-Bahn Haltstelle schenken sich nichts zu Stuttgart.
Die Preise explodieren, aber  alle schauen zu wie der Markt sich aufpumpt und dann in sich implodiert. Es ist völlig verrückt was im Moment sich abspielt. Die Vermieter können sehr viel verlangen und werden es vermutlich auch bekommen. Leidtragende sind die Familien mit Kindern mit einem Einkommen.
Oder man will die Leute wieder in die Vororte und Dörfer treiben? Ist ja auch logisch - Autoindustrie braucht Käufer und die Mineralölsteuer stützt die Rente. Vielleicht ein Plan der Landes- und Bundesregierung? Seit Jahren wird dieses Thema mehr als sträflich behandelt. Es taucht im Wahlkampf zwar auf, doch wirklich sieht man keine Bewegung im Thema. Alles was gebaut wird in BW sind Straßen und ein Bahnhof. Gehört, Herr Käfer muss gehen bei der Bahn.
Die Bauträger ,die gerade bauen, nicht erschwinglich, wer hat den 750k€ für 75m² 3Zi. in Möhringen am Bahnhof mit Aussicht aufs Altenheim oder die Polizei? Es ist schlimm, wirklich schlimm gerade wer in und um Stuttgart gerade eine Wohnung sucht um sich zu vergrößern . Unsere aktuelle Wohnung ist super schön und alles, doch mit Nachwuchsplanung im Rücken, nicht zu gebrauchen. Es müssen schon 4 Zi. sein. Aufs Land rausziehen ist sicher ein valide Möglichkeit, doch meine Frau möchte hier bleiben und ich kann sie verstehen. Hier ist der Arbeitsplatz, hier sind Familie und Freunde, hier ist Infrastruktur. Ich hatte bereits auf dem Land gewohnt und es geht, doch man büßt sehr viel Mobilität ein.
Was ist man bereit zu Opfern? Ab wann wird es eine Milchmädchenrechnung?
Bsp: Nehmen wir an, ihr wohnt in STG und zahlt 800€ kalt für eure 80m². Ihr braucht im Monat eine Tankfüllung ca. 60€ und habt 2 Zonen auf eurem Verbundspass, ca 80€. Warm ist die Miete 1000€ mit Sprit und Verbundspass = 1140€. Zieht ihr raus aufs Land, wo keine S-Bahn fährt, so kann die Warmmiete bei 800€ liegen, ihr braucht aber 1 1/2 Tankfüllungen in der Woche 360€ im Monat, denn man muss überall hinfahren. Am Ende ist man bei 1160€, schenkt sich nicht viel.
Die Welt hat vor ein paar Wochen davon berichtet und dies ist in vielen Großstädten zu sehen und man somit willige Familien, die Kinder wollen, in ihrem Leben einsperrt (LockIn). Man kommt nicht raus, wird unzufrieden / ist unzufrieden an der Situation - bis man doch verzweifelt den Schritt aufs Dorf geht, Kinderplanung einstellt (Demografischer Wandel) oder resigniert und schaut was passiert.
Reformen? Ja könnten sicher etwas bewirken und bringen, doch mit der Groko ist da nichts zu machen. Seit 3 Jahren leben wir im Stillstand, im Vakuum der heißen Luft. Außenpolitische Themen lenken von den innenpolitischen Themen ab. Die Not Hierzulande wird nicht begriffen oder bewusst ignoriert. Während sich alle über das Thema Flüchtlinge und Innere Sicherheit fokusieren, verlieren wir den Bezug zu den Themen die uns langfristig beschäftigen.
Kann ich mir mein Leben leisten? Wo werde ich leben? Kann ich eine Familie überhaupt Gründen?
Das waren mal einfache Fragen, doch 2016 ist es|sind es (eine) schwere Frage(n)! Was muss getan werden?
Refomiert den Immobilienmarkt in Deutschland, helft den Familien wieder ins Eigenheim zu kommen, so richtig und nicht mit Produkten wie Wohnriester, das hilft keinen! Wohnungsbau vorrantreiben, für die Kohle wo das Land in S21 gesteckt hat, da wären schöne Mehrfamilienhäuser entstanden.
Reißt endlich alte und verwilderte Gebäude ab und baut was drauf wo man einen nutzen hat. Neuerschließungen. Arbeitet mit den Kirchen zusammen, die sitzen auf Grund und Immobilien zuhauf.
Es ist ein Schlurritum der ersten Klasse und es wundert mich nicht warum ich öfter über Auswanderung nachdenke!
Fachkräfte sind nicht nur mit dem Arbeitgebener zu halten und mit der Infrastruktur, sondern auch mit der Wohnsituation! Was bringt es mir wenn ich Nachwuchs mir wünsche, ich aber mit meiner Frau / Freundin etc. auf 60m² 2 Zi. wohne und nicht rauskomme in eine größere Wohnung? Der Dipl.Ing. kann auch in USA arbeiten und verdient dort auch nicht schlecht. Aber dann beklagt sich die Regierung: Zuwenig Kinder kommen auf die Welt ; Zuwenig Fachkräfte kommen nach ; Die Rente wird doch unsicher, da zuwenig einzahlen - da muss man doch was merken, als normal gebildeter Mensch - ohne Hände keine Kekse!
Arbeit, Essen und Behausung, drei Dinge die seit jahrtausenden zählen für den Menschen, die Basics. Und wir sind nur 80Mio+ hier und haben sicher noch Kapa für 20Mio mehr in unsererm Landfleckchen das Deutschland genannt wird. Also liebe Parteien, 2017 ist Wahl, nehmt das Thema mal auf, es könnte sich lohnen. Steuersenkungen ködern keinen mehr, vor allem wenn man palmiert wird!




Schokokuchen:
Quelle chefkoch.de
Darüber wollte ich garnichts sagen, dachte aber es macht sich gut im Titel und sorgt bei Google für Hits :D

Aber nur für euch:






In diesem Sinne, gruß
der Uhltak

Donnerstag, 2. Juni 2016

Etwas zu erledigen


Hallo an alle die wieder Ihren Weg auf den Blog gefunden haben.
Auch wenn ich nicht sehr regelmäßig mich zu Wort melde, so habe ich
dann und wann Lust ein paar Zeilen zu schreiben.
Ich kann noch nicht sagen ob es mehr oder weniger werden wird, es ist einfach
eine Zeit Frage.

Buddhismus und Kampfsport, wie geht das zusammen?
Vermutlich wurde das noch nicht erwähnt, aber seit gut einem Jahr bin ich,
meine Frau und ein sehr guter Freund von mir beim Bogenschießen (Instinktives Bogenschießen). Ein toller Sport, macht viel Spaß und sorgt für tolle Erlebnisse und Effekte (Konzentration).
Jetzt kam noch ein Impuls hinzu, schon immer habe ich gerne Kampfsport gemacht. Seit ich in Stuttgart wohne, hatte ich versucht etwas zu finden wo ich mich wohl fühle. Probierte Ju Jutsu in einem Verein aus, wurde aber mit den Leuten dort nicht warm. Versuchte Krav Maga in einem Fitnessstudio nahe dem Bahnhof, probierte es 2x aus und das war
mir zu krass. Zuviel Drill, wenig Technik, mehr oder minder reine Kondition- / Kraft Aufbau. Noch einmal versuchte ich Krav Maga in Vaihingen, war an und für sich gut, da es eine gute  Mischung zwischen Technik und Drill gab. Doch irgendwie verschwand dann mein Interesse.
Ich kann auch gar nicht mehr sagen an was es lag, der Trainer war sehr nett und die Leute dort waren auch toll. Umgebung, war in einem Fitnessstudio. Vielleicht waren es die Kosten, die mich damals abgeschreckt haben - wirklich ich kann es nicht sagen. Vor 5 Wochen, habe ich geschaut, was gibt es direkt vor meiner "Haustüre"? Da gab es was, eine WTAA Schule (Wing Tsung). Hatte ich vor 10 Jahren oder so mal ausprobiert, damals in Göppingen.
Die Schule in Göppingen war ziemlich klein und in die Jahre gekommen. Der Trainer ließ mich 1x zum Probetraining kommen und das bestand darin auf ein Kissen an der Wand zu schlagen. 1h 30min, gegen die Wand schlagen, kein guter Eindruck. So begrub ich damals mein Interesse. Nach etwas Überlegungszeit, vereinbarte ich einen Termin zum Probetraining. Der Trainer ist ein sehr freundlicher und kompetenter Mann, der Trainingsraum hat eine gute Größe, Gruppe überschaubar und es wird primär Technik gelehrt und der Anteil vom körperlichen ist geringer als beim K.M. Das Konzept ist klar strukturiert und berücksichtigt alle Aspekte, Selbstverteidgung - Waffenlos, gegen Waffe, Hebel, Druckpunkte, Würfe, Bodenkampf. Alles drin. Es steckt sehr viel Philosphie in dieser Kunst.
Auch positiv, dass ich als versehrtes "Opfer" mit trainieren darf, da meine Arme und mein Fuß schon einige Blesuren haben. Erfunden wurde WT von einer buddhistischen Nonne. Anscheinend wollte ein Kriegsherr sie zur Frau haben, was die Nonne ablehnte. So entwickelte sie Wing Tsung um sich zu wehren und die geplante Vermählung, sagen wir auszusetzen ;).
Nun war ich 4x zum Probetraining und es macht mir Freude, ich lerne unheimlich viel. Die Leute sind sehr nett,
es macht Spaß und bietet einen weiteren sportlichen Aspekt in meiner Woche. Bogenschießen - Ausgleich für Kopf und Geist - erhöht die Konzentration, Fitnessstudio - auspowern, etwas für den Körper tun, WT Körper und Geist werden geschult.
Auch sehr positiv, der Sifu sucht sich seine Schüler aus. Nur weil du eintreten willst, heißt das nicht
das du aufgenommen wirst! Sehr positiv. Der Sifu möchte keine "Waffen" erschaffen sondern Menschen das Selbstvertrauen geben, sich verteidigen zu können, wenn es sein muss. Darum sind nur Menschen da, die Gewalt ablehnen, die ruhig sind und ausgelichen um die Philosophie und Kampfkunst zu erlernen.
Das schafft eine ganz tolle Atmosphäre, wo man gerne trainiert.
Wie geht das nun mit meinem Buddhismus zusammen, außer das mit der Nonne?
Ja, wenn man sich einfach mal umschaut, die Dinge die einen interessieren finden einen. Wenn man sie vergisst
oder verdrängt, kommen sie immer wieder hoch. Die Meditation zeigt, was für Themen und Gefühle in einem hoch kommen. Auch wenn man nicht ausgelastet oder es etwas gibt das man für sein Leben braucht. Weniger der Wunsch nach etwas, intuitiv auf etwas zusteuern was für einen selbst Heilsam ist. Positives verstärken, negatives intigrieren und in Liebe auflösen. So fand ich dazu, zu wissen - es tut dir gut, du lernst etwas, du machst Sport dabei (Körper bekommt Training), du hast Spaß. Selbst der Buddha, erfuhr bis er in die Hauslosigkeit zog eine Kriegerausbildung. Vermutlich Kalaripayattu + Bogenschießen.
Menschen verletzen, mit Worten oder Taten, es ist immer unheilsam, erzeugt Karma und auch Dukkha.
Leider ist die Welt dual, leider sind wir alle auch mal unbewusst.
Somit entstehen Situationen, wo man nicht mehr logisch mit einem Menschen reden kann, wenn er in seinem Drama gefangen ist. Wenn er den Wunsch hat nur noch zu verletzten. Man kann sicher sein Mitgefühl äußern, doch das schützt nicht vor einer Attacke. Wenn ich mich schlagen lasse, dann habe ich Schmerzen oder jemand anderes erleidet Schmerzen. Der Vorwurf nicht geholfen zu haben = Karma = Dukkha. Somit sich selbsthelfen können
und verhältnismäßig zu wehr setzen. Es reicht einen Angreifer festzusetzen, bis die Polizei kommt.
Wir müssen uns nicht blutig schlagen, dieser Konflikt ist die höchste Form von Unbewusstheit.
Solange man selbst bewusst und bei sich bleibt, ohne Ärger, ohne Wut, ohne Emotion - nur so kann man den inneren Kampf gewinnen gegen sich selbst (Angst, Hass, Wut, Verblendung). Auch wenn der andere unvernünftig, unbewusst ist, uns aktiv verletzen will, so muss man selbst bewusst bleiben, auf sein Training vertrauen und den Kampf beenden. Sind Emotionen im Spiel, so wird alles nur schlimmer...















Habe erst einen Artikel gelesen, in dem es um einen jungen Mann ging, der immer wieder in Schlägerreien gerät.
Zwischen den Zeilen gelesen, hat er wohl irgendwo auch Spaß daran - auf Provokationen einzusteigen und "loszulegen". Dieses Potential und Leidenschaft wäre in anderen Bereichen super, aber auf der Straßen, lähmt dass das Leben.
Somit kann ich sagen, haltet euch offen für die Dinge die euch interessieren und fazinieren. Sie finden euch und werden sich als gut für euer Leben auswirken. Geht dem Impuls nach und schaut was es für euch hat (Heilsam oder nicht Heilsam).

Noch was, nächste Woche geht es in den Urlaub. So werden Blogeinträge noch mal etwas rarer als sie schon sind.
Wohin darf ich nicht verraten, da ich meine Frau überraschen werde mit dem Urlaub. Sie erfährt erst am Flughafen wo es dann hingeht.
Seit einem halben Jahr halte ich das nun geheim und eine handvoll Leute, weiß bescheid - die aber alle Schweigen. Sie hatte eine exterm harte Woche und der Urlaub ist jetzt genau richtig.

In diesem Sinne, Sonnenschirmchen und Bahama Mama ;)

Gruß euer Uhltak

Sonntag, 8. Mai 2016

Die 5:2 Regel - Cpt.America Civil War

Hallo zusammen,

heute möchte ich mir die Zeit nehmen, über ein paar Themen zu sprechen.
1. Die 5:2 Regel.
Wie einige Wissen, probiere und experimentiere ich gerne mit verschiedenen Ernährungsformen. Von LOGI, bis Simple Diet, Vegan, zu anderen Systemen.
Einfach um zu kucken, wie es wirkt und wie reagiert der Körper darauf.
Seit ein paar Wochen versuchen wir die 5:2 Regel umzusetzten.
Nachdem wir im März wieder Vegan lebten, haben wir beschlossen unsere Ernährung auf 5 Tage vegetarisch / Vegan und 2 Tage Omnivore zu gestalten.
Vom ökologischen und moralischen Standpunkt her, schenkt es sich nicht viel zu komplett Omnivore. Einzig, dass man weniger Fleisch ist die Woche über und das Fleisch das man kauft beim Metzger erwirbt und auf Qualität achtet.
Das ist an und für sich toll, nur auf der Waage bis jetzt noch keinen Effekt gesehen. Aktuell geht es eher rauf, statt runter.
Grund hierfür könnte die Aufnahme von Kohlenhydrate sein für die Nährung (speziell Brot / Brötchen etc.) um genügend Ballaststoffe zu bekommen, da es sonst zu Verdauungsproblemen führen kann. 

Hier gilt es jetzt auszuprobieren, ob es wirklich konkret am Weizen liegt oder das Verhalten mit Dinkel und Roggen auch auftritt. Den Feldversuche nehme ich nächste Woche in Angriff.
Für die Seele ist es aber ganz gut irgendwie (eigene Vorstellung). Die Gesundheit sollte auch davon profitieren, da nach wie vor viel Obst, Gemüse und wenig rotes Fleisch im Spiel ist. Trainingserbenisse sind nahezu auch gleich und vergleichbar zwischen omnivorer, veganer und vegetarischer Ernährung.
Es ist so ein bisschen wie in den 70ziger und 80ziger Jahre.
Man isst am Wochenende den Sonntagsbraten, Samstag vielleicht noch ein bisschen Fleisch. Unter der Woche behilft man sich mit Salat, Suppen, Vesper und Gemüsegerichten.
Auch den Geldbeutel schont es, wenn man sich an die Ernährung hält.


2. Cpt. America Civil War.
Am Donnerstag habe ich mir den Film angeschaut, wer ihn noch nicht gesehen hat, der sollte ab hier aufhören zu lesen.
<<SPOILER INSIDE>>
<<SPOILER INSIDE>>
<<SPOILER INSIDE>>

=> Okay, ich hab euch soweit gewarnt!

An und für sich kein schlechter Film, ähnlich wie Avengers2 von der Qualität.
Die Aktion ist cool, die Kämpfe vor allem - gut gemacht, Spiderman und Antman sind eine tolle Bereicherung für die Leinwand und machen Spaß.

Doch der Film hat sehr viele Längen, es passiert nicht viel, außer sehr oberflächliches Gerede und wenig Inhalt. Die ersten 90min waren sehr unspannend, erst danach wurde es interessant.
Cpt. America sollte eigentlich als Held verkauft werden, kam mir aber wie ein trotziges Kind rüber, der alles über seine Beziehung zum Wintersoldier stellt.
Ironman wird als Art "Böser" dargestellt, ist aber schwer verkaufbar, denn seine Gründe sind zu jeder Zeit logisch und richtig. Daniel Brühl kommt sehr gut an als "Bösewicht", einzig die Syncro war irgendwie seltsam, lag wohl am Akzent.

Ja, er hat mir schon gefallen, aber das Ende, das Ende war einfach zu "näh" es bleibt ein bitterer Beigeschmack zurück. Wenn man sich für Team Cpt. America oder Team Ironman entscheiden müsste, ich würde Team Ironman nehmen.
Mal sehen wie das nun weitergehen soll und ob es weitergehen soll und vor allem wie.

In diesem Sinne.

Gruß der Uhltak

Dienstag, 12. April 2016

Bin Buddhist und das ist gut so!

So ist es, ich bin Buddhist. Seit Januar diesen Jahres habe ich mich bewusst dazu entschlossen, eine neue Seite von mir zuzulassen.
Eine spirituelle Seite, welche ich all die Jahre weder beachtet, noch zugelassen habe. Religion war für bis zu meinem 14 Lebensjahr ein Teil meines Lebens. Christlich erzogen, aber nie getauft worden, ich sollte irgendwann selber bestimmen an was ich glauben soll. Doch in den Schulen gab es für ungetaufte keinen Ethik-Unterricht, also wurde ich mit in den evangelischen Religionsunterricht geschickt.
Ich mochte das damals recht gerne, es hatte etwas das einen "Sicherheit" gab, eine Stelle an die man sich wenden konnte für die tiefsten Probleme.
Mit 14 hörte das aber auf und ich wurde da zum Atheist. Als mein Onkel verstarb in jungen Jahren, verstand ich die Welt nicht mehr. Welcher Gott lässt so etwas zu? Ich fragte Pfarrer und Priester, was das für ein Plan sei, den Gott hat wenn so etwas passiert, überhaupt Dinge passieren.
Man kann sich denken, die Antworten waren kurz und knapp und spiegelten nicht die Realität wieder. Also lebte ich gut damit, ich war fertig mit dem Christentum und seinen Dogmen und Regeln.
Es hatte keinen Platz in meinem Leben und in meinem Herzen, trotzdem war es mir immer wichtig ein "guter Mensch" zu sein, was auch immer das heißen mag.
So ging ich unbewusst durchs Leben, als Atheist / Agnostiker der immer Beweise sehen wollte.
Erst Jahre später, als ich mit meiner Frau beim Pfarrer war, der uns getraut hat und die Frage aufkam ob ich an Gott glaube, da startete was in mir.
Erst mit 33 / 34 Jahren erkannte ich, was denn eigentlich fehlt - vielleicht wusste ich es tief in mir schon davor, wollte es aber nicht wahr haben.

Ein Pfad, ein spiritueller Pfad fehlt mir, etwas das wirklich Antwort gibt und worauf ich mich einlassen kann. In dem Fall der Buddhismus, denn wenn dann muss es ein Pfad sein, der eine Praxis bedient, ohne Dogma, ohne Versprechen!
Du kannst alles erreichen, es liegt nur an dir selbst, der Buddha zeigt dir den Weg, aber laufen musst du selber.
Und so laufe ich nun auf diesem Pfad und Leute, ernsthaft, seit Jahren habe ich mich nicht so gut gefühlt!!!
Es ist wie eine Befreiung, Befreiung des Geistes vom Leid und dem Schmerz des Alltags, der Welt sogesehen von allem.
Es erdet, es beflügelt, es rückt Dinge ins rechte Licht und man betrachtet sich selbst und alles andere aus anderem Winkel:


Was ist alles passiert?
Ich meditiere jeden Tag, versuche 8h Schlaf zu bekommen am Tag.
Ernährung wurde umgestellt: 5 Tage vegetarisch, Wochenende Fleisch - wenn überhaupt gewünscht / gebraucht. Esse kaum bis gar nichts süßes mehr. Trinke kaum noch Alkohol. Die Diziplin, wie damals beim LOGI Projekt, ist wieder zurück. Die Konzentration ist besser / Fokus, man kann Menschen besser annehmen, auch schwierige Menschen die man sonst meiden würde.
Ich kann mich lieben und akzeptieren, egal wie ich gerade Aussehe und was in mir vor geht - trotz Waschbärbauch etc...
Alles in allem, es wirkt und das nach so kurzer Zeit.
Die Dharma -Praxis steckt in allen Dingen und man kann an allem lernen, auswerten, wiederholen und immer ändert sich etwas - stetige Entwicklung seiner selbst.

Darum werde ich immer wieder über meinen Fortschritt berichten.

In diesem Sinne,

euer Uhltak - OM !

Montag, 22. Februar 2016

Meine Heldenreise


Ein recht interessanter Titel. Bezieht sich auf die Mythologie und den Wandel der
Zeiten. Geschichten werden ausgedacht und folgen meistens einem Muster.
Genauso wie mein Leben.
Es ist wieder eine weile her, seit meines letzten Postings.
Meistens ist das einem Grund geschuldet, in dem Fall mal wieder die Zeit.
Im August endete meine Reise bei der Jago AG und ich trat einen neue Stelle an.
Die Probezeit fordert ihren Tribut und ehrlich, ich bin zu lange beruflich gewandert.
So oft möchte und will ich mir das nicht mehr antun müssen. Immer wieder wechseln,
wieder Monate soviel vollgas geben, damit man heil durch diese Zeit kommt, sich beweisen muss.
Wie Herkules und die Prüfungen, nicht die von Asterix und Obelix ;)
Zum Glück endet diese Zeit diese Woche und macht meinen Kopf wieder etwas freier.
Da sind wir beim Thema. Der Kopf wird frei, ein wandel passiert - Veränderung!
Seit ein paar Monaten beschäftige ich mit ein paar neuen Dingen, welche mich gerade interessieren und
mir auch Spaß machen. Dazu auch sehr gut tun, körperlich wie geistig.
Was genau verrate ich heute mal noch nicht, dass wird vielleicht nach und nach kommen.
Ich kann sagen, viele Dinge sehe ich nun klarer. Ich konzentriere meine Kraft und Energie nur noch auf Dinge
die wirklich Sinn machen und wichtig sind.

Zitat, guter Freund von mir: "Es gibt viele Dinge die Spaß machen, aber einen nicht Glücklich machen!"

2016 werden Prioritäten gesetzt die sich wie ein roter Faden durch den Pulli ziehen werden.
Neuausrichtung, Achtsamkeit für Körper und Geist, wieder etwas abnehmen, im Kopf zunehmen (Wissen) und
die Weichen für die nächsten Jahre stellen.
Klingt spannend und Rätselhaft, ist auch so ohne viel Kontext. Muss aber auch so stehen, damit es wirkt :D
Nein, 2015 habe ich irgendwie viel von mir selbst verloren. Zuviel Leid gesehen und erfahren - irgendwann
steigt man dann aus und stellt sich selbst die richtigen Fragen...
Irgendwann geht dann eine neue Quest auf der Heldenreise los, mit mehr Erfahrung, mit einer anderen Einstellung und Ausrichtung. Vielleicht auch mit mehr Erkenntnis als früher, besonnener, ruhiger, glücklicher und zufriedener.
In diesem Sinne,
Euer Uhltak

Empfehlungen Podcast:
http://vielewegefuehrennachom.com/