Dienstag, 25. August 2015

Zuviel Leid in der Welt

Für mich als interessierten Menschen, sieht es aktuell so aus, als ob die Welt mehr und mehr brennt.
Die Börsen schwächeln, Menschen zünden Flüchtlingsheime an, obwohl diese Menschen Hilfe brauchen. Donald "die Fönwelle" Trump steht in den Umfragen für die Wahl 2016 in der Gunst der Wähler. Ukraine und Rußland sind sich nicht grün, Nord und Süd- Korea rasseln mit den Säbeln.

Totaler irrsinn!

Fangen wir mit China an. Wie vor ein paar Jahren in Japan, packt das Kursbeben auch die westlichen Börsen und schüttelt diese kräftig durch.
Da bin ich mal gespannt, wie lange das dieses mal geht. Der DAX ist abgerutscht, wird sich aber auch wieder rappeln.

Die Flüchtlingsfrage, ja ein sehr schweres Thema. Versuchen wir es mal.
Flüchtlinge, Flüchtlinge sind Menschen die fliehen, da sie einer Minderheit in ihrem Land angehören und deswegen gejagt und verfolgt werden.
Da sie einer anderen politischen Einstellung folgen, Glauben oder unbequem  für den Machthaber sind.
Aktuell haben wir sehr viele Krisengebiete auf dieser Welt, Afganisthan - nach wie vor zerrissen vom Krieg, der Irak zerrissen vom Krieg, Syrien zerrissen vom Bürgerkrieg
und hier kommt die Besonderheit hinzu das der IS ebenfalls erstarkt ist aus diesem Konflikt und sich ausbreiten kann.
In Afrika flüchten immer mehr Menschen vor Terror und Bürgerkriegen.
Die meisten Konflikte sind aus der Vergangenheit geschürrt. Afganisthan, amerikanisch geführter Vergeltungskrieg (Resourcenkrieg) der das Land nicht vorwärts sonder ins
ungleichgewicht gebracht hat. Seit die Kolitionstruppen (ISAF) abgezogen sind, kämpft die Taliban gegen die "Regierung" und gegen größere Familienstämme und mixen die Bündnisse wild durch.
Das hier Menschen fliehen, aus Angst wegen $50 Schutzgeld erschossen zu werden, kann man nachvollziehen.
Irak, ebenfalls geopolitisch gesehen ein Angriffskrieg der USA und Großbritanien, Öl unter die Kontrolle bringen und die Zusammenhänge spinnen zwischen 9/11 und dem Irak um eine Handhabe
für den Angriff zu haben (Leathal Weapons).




Sogesehen, die aktuelle Flüchtingsfrage entsteht aus Angriffskriegen die der "Westen" über diese Länder gebracht hat, allen vorran die USA unter Bush.
Syrien ist ein Bürgerkrieg und entwickelt sich mehr und mehr zum Flächenbrand. Da wo man dringend humnitär eingreifen müsste, wird nur halbherzig etwas unternommen.
Der Mensch wandert seit 1000 von Jahren immer dahin, wo er in Frieden leben kann. Als die Römer über Europa fegten, zogen die Stämme nach Westen und Süden.
Von Afrika aus zogen die Stämme nach Norden bis in den Schwarzwald.
Heißt der Strom wird immer weiter gehen.
Weiter müssen wir betrachten, die eine Gruppe sind traumatisierte Kriegsflüchtlinge, die andere Gruppe "Wirtschaftsflüchtlinge", als z.B. Menschen aus Serbien die keinen Job finden
und gehört haben das man in Deutschland Geld bekommt fürs nichts tun, was so nicht stimmt...
Ich habe mich vor kurzen mit einem serbischen Kollegen unterhalten, der sehr deutliche Worte dafür gefunden hat, welche ich nicht wiederhole.
Die Essenz des Gespräches war, dass es falsch ist von seinen Landsleuten und sie sich nicht wunder müssen wenn sie wieder nach Serbien zurückkehren und ihr Antrag auf Asyl abgewiesen wird.
Dann Asyl, dass Wort aus dem lateinischen kommend bedeutet: sichere Unterkunft, temporärer Schutz.
Es handelt sich dabei um eine temporäre Unterkunft auf Zeit. Ob das nun 3 Monate oder 3, 30 Jahre sind, dass ist nicht vorgeschrieben.
Sehen wir diesen Zuwachs an Menschen als Chance. In den 50, 60 ziger Jahre wurden Gastarbeiter ins Lang geholt, um nach dem Krieg die Wirtschaft und Konjunktur anzukurbeln.
Unser Wohlstand war nie höher, Deutschland wurde zur Wirtschaftsmacht, unteranderen weil wir diese motivierten Menschen im Land hatten.
Nun haben wir wieder eine Chance uns mit motivierten Kräften einzudecken. Menschen die sehr viel mitgemacht haben und alles tun um bleiben zu dürfen.
Sprache lernen wollen, eine sichere Unterkunft, einen Job - wir bekommen kaum die leeren Stellen besetzt, Ärzte mangel, Krankenschwestern fehlen und Pfleger.
Es brennt an allen Ecken und Enden und doch schimpfen viele und brennen Unterkünfte nieder, obwohl diese Menschen beitragen könnten unseren Wohlstand zu sichern...
Die Flüchtlinge haben wirklich schreckliches erlebt, viel Geld bezahlt für eine kleine Chance auf Glück und fürchten nichts mehr als da wieder zurück zu müssen.
Auch werden nicht alle hier bleiben wollen, Heimat ist Heimat. Wenn es sicher ist, wenn es dort Arbeit gibt, dann gehen die Menschen auch wieder zurück.
Ich sehe das weder schwarz noch weiß, eher grau und möchte lieber sehen wie sich alles entwickelt, meistens immer positiv.
Da erinnere ich mich gerne ein paar Jahre zurück. Wirtschaftskrise, Spanier, Griechen und Italiener kommen nach Deutschland auf der Suche nach Arbeit, was war das für ein Aufschrei.
Bulgraren und Romänen wollen nach Deutschland - ist etwas passiert? Nein, unsere Wirtschaft war froh, motivierte Leute für die Stellen zu finden die sich nicht besetzten lassen.
Sehen wir es als Chance, bilden wir die Leute aus, lassen wir sie arbeiten und wenn es dann wieder ruhig ist in ihrem Heimatland ihr Wissen mitnehmen um damit ihrem Land zu helfen.
Wir als Menschen sollten endlich mal anfangen global zu denken, als Verbund zu denken und nicht immer für uns selbst.
Die Evolution lehrt uns, der Mensch wurde nur erfolgreich, weil er im Team gearbeitet hat und sich in den anderen eindenken und einfühlen konnte.
Mit der Einstellung kommen wir nie auf eine neue Erde!

Dann Wahlen in den USA. Donald Duck, äh Trump will nach Washington. Ich habe meine amerikanischen Kollegen befragt, jeder tut sich sehr schwer
wenn er wählen würde. Hilldog ist eine Sache für sich, Trump - insane, und Deez Nuts *hihihi* weit abgeschlagen.
Amerika kann ruhig Trump wählen, dann schau ich zu wie die Welt brennen wird. Ein Wirtschaftsboss, kann einfach kein guter Politiker sein, vor allem nicht
Mr. Fönwelle... Bitte Amerika, wählt das kleinere Übel.

Noch abschließend Korea vs. Korea. Beide Länder befinden sich in einem Patt. Oder auch Gleichgewicht des Schreckens. Nord Korea existiert einzig und alleine der Tatsache geschuldet, dass China das Land stützt, irgendwie. Süd Korea wird von den USA beschützt und gefördert. Technisch Hochgerüstet, gegen eine riesen Arme. Ähnlich wie bei Civ, wenn man versucht mit 50 Fußeinheiten eine Stadt einzunehmen, dauert ewig, viele Verluste, aber die Masse machts.
Aktuell wird mit dem Säbel gerasselt, was leider auch alle Jahre vorkommt, Nordkorea tut etwas, Südkorea reagiert und es schaukelt sich hoch und flacht wieder ab. Niemand will einen Krieg riskieren, vor allem jetzt nicht.

Ein sehr politischer Blog heute, muss auch mal sein. Ich habe versucht sehr neutral an das Thema ran zu gehen, ich hoffe es kam einigermaßen raus.
In diesem Sinne, weniger Hass, mehr Poppen!