Montag, 21. Oktober 2013

Mit Niederlagen umgehen

Das ist etwas was mir gar nicht liegt, mit Niederlagen umzugehen.
Es ist echt schwer und ich rede nun nicht über die vergebliche Teilnahme an einem Preisausschreibung, sondern wenn man eine Prüfung ablegt oder sich in etwas angestrengt hat und dann versagt hat. 
Dies verbuche ich immer als persönliche Niederlage und versuche irgendwie damit klar zu kommen. 
Je älter ich werde, desto schlimmer werde ich damit fertig (so kommt es mir vor) und mache mich deswegen irre und fertig.
Gerade am Freitag habe ich etwas nicht zu meiner Zufriedenheit erledigt, zum einen weil ich zuviel riskiert hatte zum anderen weil die Aufgabe einfach sehr sehr tükisch war! 
Egal, kalter Kaffee und ich darf es noch mal wiederholen. Auch mit Verständnis und dem Gewissen das ich es noch mal versuchen kann, so hasse ich mich um so mehr dafür es nicht gleich geschafft zu haben und versagt zu haben. Mit solchen Niederlagen umzugehen, dass ist gar nicht mein Ding. 
Ich will immer alles toll machen, will zuspruch haben und mag es sehr wenn das was ich tue funktioniert und andere Menschen sich freuen. Aber wehe etwas tut nicht oder läuft nicht so wie ich das gerne hätte 
(im Bezug auf meine Tätigkeit - in anderen Belangen bin ich da entspannter), dann merke ich wie der nette Mensch sehr unnett sein kann. Vielleicht ist das auch so eine Krankheit meines Berufs und was man schon alles gesehen hat. Die Summe der Erfahrung die uns kalt und grausam werden lassen im Bezug auf den Job und die Tätigkeiten. Diese Verbitterung trägt man mit sich rum und kann nur über ein Ventil sich Luft verschaffen. Sei es ein Hobby oder die Familie die einem wieder Kraft gibt. 
Das muss man wohl für sich selber rausfinden. Ich kann mich Zuhause wieder aufbauen lassen, aber wie oft kann man sich zerteilen? Wie oft kann man Enttäuschung ertragen, bis man sich nicht mehr zusammensetzen lassen möchte? Das ist doch die Frage!
Wir alle zappeln und strappeln uns ab, bekommen Anerkennung oder Prügel, teilen aus, stecken ein - spielen jeden Tag ein Spiel ums berufliche überleben. Setzen uns dem Druck und dem Stress aus und sehen zu wie wir körperlich dahingehen. Ob nun Gewichtszu- oder abnahme, Krankheiten die chronisch werden (Klassiker Rücken, Gelenke, Kopfschmerzen "Migräne", Verdauunungsprobleme usw), alles Anzeichen und Warnsignale. Und alles spielt zusammen.
Ich kann für mich behaupten, der Oktober ist ein Monat der einhergeht mit Enttäuschungen, Problemen und anregt diesen Monat zu vergessen und als schlechter Monat zu brandmarken. Es ist soviel komischer Kram passiert, soviel schlechtes Karma, soviel Druck, dass der November nur wieder besser werden kann, was auch nicht schwer ist.
Nun denn, heute nachdenkliche, fast schon philosopische Thesen von,
 
Eurem Uhltak

Gruß und weg