Montag, 1. Juli 2013

Gute Gehirnwäsche

Moin moin und Hallo,

ein fröhlicher Uhltak wartet auf euch, denn es ist warm, die Sonne scheint und die Woche verspricht interessant zu werden. Zwar wartet ne Menge Arbeit auf mich, doch das stört mich nun nicht wirklich.
Ich ziehe meine Motivation aus dem geilen Wetter und dem was das Wochenende für mich hatte.

Ich war ja beim Kochkurs am Samstag. Von 10-16:30Uhr kochen, leckere, tolle Sachen, dabei total easy und kreativ. Sowas mag ich, aus einfachen Mitteln große Dinge schaffen. Es muss nicht immer kompliziert und Komplex sein, eher schlicht aber dabei raffiniert. Die Gruppe, bestehend aus 9 Leuten hatte die Challenge:
Gefüllte Flädlesuppe
Selbstgemachte Bratwurst
Schweinsbäckle
Jungeschweine Braten
Rostbraten
Spätzle
Kroketten

zu machen. Alles selber, alles handgeklöppelt! Let's go dirty, ein riesen Spaß und fast schon eine esoterische Erfahrung. Nach dem Tag will ich eigentlich kein SB Fleisch mehr kaufen. Sondern, die Gehirnwäsche beim Kurs. Die Intensität und was man erreichen kann wenn man sein Fleisch beim Metzger kauft oder direkt beim Bauern hat mich schon angesprochen. Für 350g Putenbrust lieber 9€ zu zahlen, als 3,40€. Qualität, aufzucht, für mich war es eine Erfahrung die ich mehr berücksichtigen möchte in Zukunft und wenn es sein muss nur noch 2x die Woche richtig Fleisch zu essen, aber dann was richtig gutes und besonderes. Eventuell auch mehr Wild zu essen, denn Wildschweine gibt es genug, vermeheren sich genug, auch dank dem Menschen und dem Futtermais Anbau der Bauern. Gut gemacht schmeckt man auch keinen Unterschied zwischen einem Wildschwein und einem anderen Schwein. Warum auch, Wildschweine fressen Eicheln und Zeug im Wald, dazu den tollen Mais vom Kolben, genau wie die Mastschweine, nur das die Wildschweine mehr Bewegung haben und nicht eingesperrt sind und in ihrem eigenen Kot leben müssen. Gerade unserer Kochlehrer ist selber Jäger und legt großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Vor allem beim Jagen!
Sehr Tradtionsverbunden steckt er jedem Tier noch ein Blatt in den Mund, als letztes Mal und am Ende bleibt nichts von dem Tier über! Fell und nicht verwehrtbare Innerreien bekommt der Fuchs am Luderplatz, und alles andere wird verwendet!
Sei es drum, ich möchte nun was ändern und es passt auch ganz gut in mein aktuelles Konzept. Ich esse unter der Woche eh kaum noch warm am Abend. Von daher, Wochenende, Fleisch und dann was richtig gutes!

Ich kann es nur empfehlen, geht zu so einem Kurs, lernt etwas leckeres zu kochen, alles zu verwenden, nichts zu verschwenden, sich bewusst zu werden das es ein Leben ist das wir essen und dass man dieses Tier mit Respekt und Achtung zu behandeln ist.

Gruß euer Uhltak