Mittwoch, 28. November 2012

Nach der Stille

Ein paar Tage war es leider stiller als gewollt hier. Leider nicht ganz unfreiwillig. Es war Sonntag Nachmittag und nach dem Nerven aufreibenden Rennen war irgendwas anders als immer. Aber erstmal GZ an Vettel der nun zum dritten Mal Weltmeister geworden ist. Weiter so Seb!

Aber zurück zu meinem Problem. Am Sonntag fing es an. Ich konnte meinen Kopf nicht mehr drehen... Steifer Hals, dachte ich. Eventuell verlegen oder blöd bewegt. Wärm und ne Nacht drüber schlafen und alles sollte dann wieder im Lot sein. Als ich am Montag noch noch um ein paar Grad meinen Kopf drehen konnte wusste ich, da stimmt etwas ganz gewaltig nicht. Zwar hatte ich mich zur Arbeit begeben, doch musste dann einsehen, so wird das nichts! Also ab zum Arzt und da wurde mir gesagt, dass ich ein HWS Trauma habe, auch als Schleudertrauma bekannt. Normalerweise bekommt man dies nach oder von einem Autounfall. Da ich keinen Unfall hatte und auch nicht in einem Wrestling Ring war, wollte ich es genauer wissen. Woher kommt das dann? Sport, ich mach zwar täglich etwas, aber nichts für den Hals / Nacken bereich. Verlegen, dass könnte es gewesen sein. Falsch geraten, Stress war wohl der Auslöser.
Die letzten Wochen war schon sehr anstrengend und stressig. Auch der letzte richtige Urlaub ist schon gefühlte 8 Monate her, obwohl es nur 5 sind. Was passiert da nun? Durch die Anspannung bei Stress und Druck ziehen wir unser Schulter bereiche nach oben und mit der Zeit verkrampft die Muskulatur zunehmend. Verhaart man länger in dieser Haltung, so bleibt es und führt zu schmerzhaften Muskelschmerzen. Doppelt blöd, wenn die Spannungen in Richtung Kopf strahlen und man noch Kopfschmerzen dazu bekommt. Aspirin hilft dann nicht mehr und man braucht stärkere Schmerzmittel. Habe nun wieder Schmerzmittel zu schlucken, die mich etwas müde machen, Krankengymnastik (Massage und Wärmetherapie) gab es auch wieder verschrieben. Schon interessant: Kaum bin ich 30 schon gehen immer mehr die Weh- Wehchen los und die typischen Bürokrankheiten. Stress führt zu Verspannungen, dass viele sitzen geht auf den Rücken. Der viele Menschenkontakt in den Öffentlichen sorgt für regelmäßigen Viren austausch. Alles in allem, mich kotzt das an. Gestern hatte ich von zu Hause aus gearbeitet. Das erste Mal in meinem Leben. Ich muss sagen, ich bin ein Fan davon geworden. Es ist ruhig, man ist zwar erreichbar aber keiner will von einem was. Ich konnte ruhig und konzentriert arbeiten und konnte auch ein Problem lösen,dass eventuell schon länger hier grassiert hat. Ich glaube ich muss nach meinem Berlin Trip mit meinem Boss sprechen ob ich nicht einen Tag immer Homeoffice machen darf. Ein ganz anderes Arbeiten, herrlich. Vor allem, da man viel schafft und sich noch mal einen Tick wohler fühlt, da man in seiner gewohnten Umgebung ist.

Jo, dass als kurzes Update meinerseits, ich hoffe sehr dass ich nun wieder regelmäßiger zu schreiben komme, versprechen kann ich aber nicht viel. Es ist einfach viel zu tun!

Gruß euer Uhltak