Donnerstag, 12. Januar 2017

Einfach mal Mensch sein

Moin moin und Hallo,

ein gutes neues Jahr euch allen noch. 12 Tage ist das neue Jahr schon wieder alt, wie die Zeit rennt. 2016, ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber die Höhen haben überwiegt, soweit für mich.
Vorsatz 2016 konnte nicht erfüllt werden, wenn wir in Richtung Ernährung schauen. Es ist nominell nichts runter und über Weihnachten wieder etwas rauf. Ist aber leider auch logisch. Entweder man nimmt zu und alle Verwandten und Freunde sind happy oder man isst nichts und zieht den Zorn aller auf sich. Man darf es sich aussuchen :D
Darum habe ich eigentlich nur einen wirklichen Vorsatz gefasst in 2017.
Wohnung finden! Ein Ziel, alles andere Benefit. Ernährung, ich habe mein Ziel im Kopf, aber ich werde mich erstmal selbst gern haben, ich sein und so abnehmen / Muskelaufbauen wie es passiert. Nichts erzwingen, ausprobieren und kucken was gerade passt. Keine Diäten, keine schlauen Tipps. Weniger Essen aber dafür was hochwertig ist und gut schmeckt. Sport treiben, fertig.
Zuoft und zuviel geiselt man seine Gedanken mit dem Thema, versucht sich zu motivieren oder hört der kleinen Stimmen im Kopf die sagen:
"Och, jetzt ein Eis!"
oder die andere:
"Boah du faules Stück, warum jetzt Eis, friss mal weniger und lauf zu Honk!"
Hilft das? Nein. Es macht uns nur unglücklich und frustiert und was machen wir dann? Die falschen Dinge, Frustessen / trinken oder radikale Kuren, die kurzfristig etwas bringen aber langfristig ungünstig wirken.
Darum gehe ich das nun an, esse weniger und gut, treibe Sport, stelle mich im März der Vegan Challenge und versuche wieder 3-4 Tage in der Woche veggie Gerichte zu essen.
Irgendwann stelle ich mich auf die Waage und schaue was die Einstellung bringt. Ziel 95kg immer noch. Machbar in einem Jahr? Eigentlich ja, aber ich lass mir Zeit. Meine Frau unterstützt mich da ebenso, denn sie will ja auch etwas an ihrer Figur ändern. Also passt das gut zusammen.
In diesem Sinne, geiselt euch nicht immer selber, nehmt Dinge auch erstmal an wie sie sind, denn erst wenn sie present sind, können wir sie auch gehen lassen.

Gruß
euer Uhltak!

Montag, 7. November 2016

Arztgespräch und was sich ändert

Hallo zusammen,

schon wieder ne weile her, aber dafür auch was zu schreiben.
Zum Thema, Arztgespräch. Mein Blutbild war an und für sich sehr gut. Schilddrüse sollte nichts haben, Leber gut, Nieren gut, alles gut - ABER der Zucker ist zu hoch!
Kein wunder bei mir, laut meiner Ärztin, die veggie Ernährung die ich betrieben habe, hat dazu geführt, dass mein Zucker hochgegangen ist. Noch kein Problem, wenn sich dass aber nicht ändert, dann kann es eins werden.
Ich musste dann aufschreiben, was ich so zu mir nehme über die Woche und erhielt dann das Resume:

Zuviele Kohlenhydrate, es ist anzuraten die Ernährung von veggie auf omnivore umzustellen, am besten primär auf Eiweiß und Ballaststoffe!
Ich soll nun wieder mehr tierische Produkte Essen, vor allem Fleisch!
Also wieder umgestellt, esse nun wieder mehr Eiweiß und hmm, 2 Wochen läuft es bereits und pro Woche ein Kilo zugenommen ... so ganz verstehe ich es noch nicht, da beim letzten Mal LOGI sofort pro Woche 1kg weg war! Und nun 1kg pro Woche rauf.
Ich schau mir das nun noch 2 Wochen an und wenn es so weiter geht, dann wird es redikal! Zwei Post drunter steht die Entgiftung und was dann passieren wird ernährungstechnisch. Entgiftung, danach wird ausprobiert und analysiert.
In erster Linie ist mein Gewicht das Problem. Klar kann ich Eiweiß futtern, Eier, Käse usw. , geht gut. Nur lässt sich das sicher optimieren.
2 Wochen und dann Entgiftung und dann teste ich das andere. Wenn es dann runter geht, um so besser. Ich würde gerne erstmal eine Basis haben und mich dann festlegen wollen.

In diesem Sinne.

Gruß der Uhltak!

Mittwoch, 31. August 2016

Rituale sind wichtig

Rituale sind wichtig. Das merke ich immer mehr. Alleine morgens auf Arbeit.
Ohne die erste Tasse Tee geht nicht viel! Diese leitet den Tag ein, obwohl es auch ohne gehen würde.
Doch es ist zum Ritual geworden und somit ein Teil des Ablaufs um uns vor Schaden und unglück zu bewahren, vielleicht.
Überall finden und empfinden wir sie oder auch nicht.
Der Gang zum WC und die eine Kabine die wir immer benutzen, Gewohnheit oder doch ein unterbewustes Ritual? Wer weiß ;).

Oder ist es einfach kein Ritual sondern die Optimierung / Effizienz die uns hier antreibt und dadurch wirkt alles nach Ritual, da jeder Handgriff sitzt, da alles wie studiert wirkt. Was schließt das eine vom anderen aus?
Nicht soviel.

Aber anderes Thema.

Morgen beginnt der September und meine Planung für die Entgiftung sind noch nicht weiter gegangen. Es hat keinen speziellen Grund bis dato. Eher warte ich gerade ein wenig ab. Als erstes großes Blutbild machen lassen und ein paar andere Untersuchungen. Um auszuschließen ob etwas mit dem Stoffwechsel generell kaputt ist.
Meins ist 2 Jahre her (vor der OP) und so langsam würde ich auch im Vorfeld eins machen lassen wollen + Arztgespräch.
Eventuell hat meine Hausärztin noch einen Tipp was man machen kann.
Aber ist alles unauffällig, dann bleibt mir nichts anderes übrig und ich muss Radikal mal testen ob die Diät etwas bringt mit anschließender Umstellung auf die Ernährungsform die im letzten Blog behandelt wurde.
Testumfang 4 Wochen, 1 Woche Entgiftung, 3 Wochen Ernährungsumstellung + Fazit. In den vier Wochen kann man dann schnell sehen, was wirklich Sache ist oder auch nicht. Werde mich mal drum kümmern, dass ich einen Termin zum Blutabnehmen bekomme und für ein Arztgespräch und dann geht es weiter.

In diesem Sinne.

Gruß
der Uhltak

Mittwoch, 20. Juli 2016

Entgiftung und das Experiment

Moin moin und Hallo,

im letzten Blog hatte ich bereits angekündigt, dass wohl etwas mehr notwendig ist als weiter zu machen wie bisher, Thema Gewicht. Klar könnte ich das akzeptieren und sagen, ich bin gut wie ich bin, nur dann werde ich bald 120kg wiegen wie Ende 2015. Da bin ich leider darauf reingefallen.
Frustiert und gestresst, alles futtern was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Von der Beobachtung her, muss sich mein Stoffwechsel mit 32 oder 33 Jahren verändert haben. Die Dinge mit denen ich sicher abnehmen konnte, die Maßnahmen und Gerichte, der Sport, all das funktioniert nur noch bedingt.
Im Umkehrschluss, muss ich nun etwas neues ausprobieren.
Erstmal auf Basis einer Diät zum testen der Maßnahme, dann wechsel zur Ernährungsumstellung.

Der Versuch sieht wie folgt aus:

Woche 1 Entgiftung:
Stilles Wasser und Tee als Getränk - alles andere Verboten
Frühstück: Müsli, Obst oder Yoghurt
Mittags: Suppe auf Brühebasis
Abends: Salat oder Gemüsesuppe

Damit sollte erstmal alles auf Linie gebracht werden.

Danach wird eine Woche lang nur ein Gericht gekocht und mit Gemüse variert um zu testen wie der Körper darauf reagiert:

Sowas wie:
Mo: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu oder Saitan, Gemüse, 100g Reis.
Di: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu, Gemüse, 100g Kartoffel.
Mi: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu, Gemüse, 100g Quinoa.
Do: Frühstück oder Saitan = Yoghurt oder Müsli; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu oder Saitan, Gemüse, 100g Reis.
Fr: Frühstück = Yoghurt oder Müsli ; Mittag = Guacamole + Knäckebrot ; Abend = Tofu oder Saitan, Gemüse, 100g Kartoffel.
Sa: Normales Frühstück ; Mittag = Snack ; Abend = Normales Essen (Motivation)
So: Frühstück = Müsli oder Müsli ;  Mittag = Putenbrust + Reis und Gemüse ; Abend = Salat

Jeden Morgen wird gewogen, um zu sehen wie der Körper reagiert auf die Kombi, Sport + Ernährung. In Woche drei wird dann bei den Peaks umgestellt, um so die Kombi - Sport und Ernährung zu prüfen.

Bsp:
Mittwoch ist Wing Chun und ich habe Tofu, Gemüse, 100g Quinoa gegessen.
Am nächsten Morgen stehen 300g mehr auf der Waage.
Nächste Woche Mittwoch, wieder Wing Chun aber habe dann Kesselgulasch mit Saitan mit Paprika + Chilli gegessen. Am morgen dann wiegen und 300g weniger stehen auf der Waage. So filtere ich raus, wann was passt und mit welchem Gericht ich abnehmen kann. Hinterher habe ich eine Sammlung von Gerichten, die mit Sport (Tagessport) zusammen die Pfunde purzeln lassen.
Ob meine Frau da mit macht, kann ich nicht sagen. Ich lade sie dazu ein, keine Frage, bin aber auch bereit doppelt zu kochen.
Denn bei ihr kann das ganz anders funktionieren und sie isst das, was ich so futtere und nimmt nichts ab oder sogar zu, weil es nicht passt.
So muss man das langsam rausfinden und dann hat man einen Plan. Gut ist, man kann es täglich kontrollieren und nach einer Woche gegensteuern. Filler Gerichte einbauen, ala Salat geht immer oder eine Gemüsesuppe (Empfehlung hier : Hildegard von Bingen Suppe ).
So bleibt auch eine gewisse monotonie aus. Dazu hat man eine gute Kostenkontrolle bei den Einkäufen, da man immer ähnlich einkauft und damit kalkulieren kann. Auf jeden Fall ist es viel Diziplin gefragt und Kontrolle des selbst!
Vielleicht sollte ich auch wieder mit Radfahren anfangen. Mein altes Rad rausholen, putzen, fetten und so weiter. Mal sehen.

Ja, so entsteht die Idee. Umsetzungszeitraum wird dann September vermutlich sein.

In diesem Sinne.

Gruß
der Uhltak


Montag, 18. Juli 2016

Wieder von NULL anfangen

Ein freundliches Hallo an alle da draußen,

schön das ihr es wieder auf den Blog geschafft habt. Heute das Thema:
"Wieder von NULL anfangen". Wie ihr wisst, beschäftige ich mich sehr gerne mit Ernährung und Abnehmen. Ich hatte vor ein paar Jahren das Projekt UHU und auch erfolgreich zu Ende gebracht bekommen. 93kg war damals die Bestmarke die es zu unterbieten gilt.
Seit nun gut 3 Jahren schaffe ich es nicht wieder auf dieses Gewicht zu kommen. Egal was ich mach, es klappt nicht. Meine Frau auch nicht, egal was sie tut und macht, es passiert nichts.
Ich habe sehr viel versucht in der letzten Zeit und werde nun hier sehr ehrlich reflektieren.
Wo ich viel Hoffnung mit hatte, war es wieder mit Low Carb zu versuchen Anfangs . Es war für mich die Allzweckwaffe, da ich damit gute Erfolge mit erziehlt habe. Also wieder das gleiche eingekauft und gegessen wie die Jahre zuvor, im Blog stand ja was wann gegessen wurde.
Aber nichts, ein paar Anstandskilo gingen runter, aber die waren auch schnell wieder drauf. Darum der Check, ich machte diese DNA Untersuchung, auch die sagte, ich muss Eiweiß essen und Gemüse. Also Eiweiß und Gemüse gegessen, Gewicht ging rauf. Aber nicht nur wegen der Ernährung, es kam ein Job wechsel, viel Stress und auch Junkfood kam dazu. Dezember 2015 wog ich soviel wie noch nie! Das war der Weckruf und ich wurde wieder strenger. Weniger Süßes, weniger Junkfood und die Kilos gingen etwas runter, aber nur bis zur einer Marke. Es ging noch etwas mehr, als dann wieder Vegan Monat war, doch seit dem stagniert mein Gewicht um -/+2kg.
Auch der wechsel zum 5/2 System ( 5 Tage veggie / 2 Tage Omnivore) helfen nicht weiter.
Aktuell mache ich 4x die Woche Sport, wenn nicht sogar 5x die Woche. Bogenschießen, Fitnessstudio Tage 2, Wing Chun. Überall bewege ich mich, power mich aus und esse, nach wie vor viel Gemüse und Eiweiß (Milchprodukte, Tofu, Saitan...) Süßes haben wir nicht mehr im Haus, auch nicht mehr wirklich viel Lust drauf.
Die Portionen sind kleiner geworden. Wir trinken sogar nur noch stilles Wasser / Heilwasser - da Kohlensäure angeblich zur Übersäuerung des Körpers führt und somit das Abnehmen behindert. Ich trink nun fast 4 Wochen stilles Wasser, mein PH Wert hat sich nicht geänder, abgenommen hab ich auch nicht.
Ich würde sagen, mumpitz! Aber das Hirschquelle Wasser ist lecker und kostet sogesehen ähnlich viel wie eines der Plastik 1,5l Sixpacks.
Am Training optimieren? Könnte helfen, da sieht es gerade so aus:
1x die Woche Bein und Ausdauer für 60min. 1x die Woche Rücken, Bauch, Brust, Arme für 60min. Beim Wing Chun wird der ganze Körper für 1 1/2 trainiert und bei dem Training schwitze ich auch am meisten, da es Training mit und gegen den Körper ist.
Man merkt schon, ich habe mehr Muskeln als früher, auch bin ich Leistungsfähiger und konditionell besser aufgestellt, sehe aber nicht so aus, wie ich noch 2012 ausgesehen habe! Da will ich wieder hin. Das ist mein Ziel.
Doch egal was ich mache, egal wie viel ich mache oder wie sehr ich mich geisle beim Essen, es passiert nichts oder es kommt sogar noch Gewicht dazu.
Das ist frustierend und entmutigt total. Schilddrüse vielleicht? Müsste ich mal von meiner Ärztin checken lassen, bin in letzter Zeit auch immer bisschen müder als sonst. Seltsam ist, dass meine Frau wirklich wie ein Spatz gerade isst und regelmäßig wieder zum Sport geht und auch bei ihr nichts geht.
Sie ist der Kohlenhydrate Typ und sollte das primär Essen. Hilft aber auch nicht.
Könnte es die Psyche sein? Der Umstand es so hart zu wollen und zu scheitern und sich damit selbst blockieren?
So wirklich weiß ich da gerade nicht weiter...
Ziel ist klar, UHU wieder zu sein, doch mein Stoffwechsel und das was ich tue und esse stehen im Gegensatz zu meinem Ziel.
Also, entweder Taktik ändern oder noch mehr Einsatz. Ich geb mir selber noch bis September Zeit, dann wird etwas für 4 Wochen getestet - was entweder dazu führt das was geht oder ich danach mal zum Hausarzt muss und mich checken lasse. Zufriedenheit sieht anders aus!

Falls ihr noch Tipps und Tricks habt, immer her damit.

Grüße

Sonntag, 10. Juli 2016

Schwieriges Thema

Wie ich vor ein paar Wochen berichtet habe, beschäftige ich mich in letzter Zeit viel mit dem Buddhismus und habe diesen Weg als meinen Weg durchs Leben bestimmt.
Wer mich kennt und kannte, wusste - der Kollege hat mit Religion und Kram nichts am Hut. Wenn man mich fragte, glaubst du an Gott, so war die Antwort meist:
"Ich bin Atheist oder Agnostiker"!
Das kann ich nun nicht mehr behaupten, da ich einige Dinge über mich rausgefunden habe und die für mich, bis jetzt, gut funktionieren.
Wie z.B. beim meditieren, kann mir da alles anschauen und auflösen und mich dazu noch entspannen.
Aber man denkt auch über andere Dinge nach, die man früher sehr einfach und schnell abgehandelt hat, z.B. - gibt es einen Gott?
Und da startet ein sehr schweres Thema!

<GLEICH VOR WEG, ICH SCHILDERE ES VON MEINER WARTE UND BEZIEHE NICHTS AUF ANDERE UND WILL UND MÖCHTE NIEMANDEN VERÄRGERN! WENN DAS NICHT GENEHM IST, BITTE NICHT WEITERLESEN!>

Ich habe viele Bücher gelesen und diverse Texte. Im Buddhismus verneint man oder  bejaht man die Existenz von Gott oder Göttern nicht.
Der Buddhismus ist keine Religion, es ist eine Philosophie ein Konzept wie man sein Leben einfach und gerecht leben kann und sogar die Erleuchtung auf einen wartet. Man muss kein Mönch sein um ein Buddha zu werden, jeder kann es und somit erkennen wir die Welt gestrickt ist und alles im Dies- und Jenseits zusammenhängt (samsara und nibbana).
Bis zu meinen 14ten Lebensjahr konnte ich an das christliche Konzept glauben, evangelisch erzogen, Reli-Unterricht, alles war dabei. Eine Sache brach aber dieses Konzept, der Tod meines Onkels.
Ab da konnte ich nicht mehr glauben, ab da war mein Glaube gestorben.
Damals, vor dem Tod meines Onkels, gab es mir Kraft zu beten und zu glauben.
Ich glaube heute nach wie vor nicht, ich bemühe mich zu Wissen und an meiner Wahrheit festzuhalten. Und so schließt sich der Kreis.
Es geht nicht darum an einen bärtigen Mann zu glauben, der in den Wolken sitzt und auf uns herabsieht und ein paar "glückliche" rettet oder belohnt und den Rest verdammt und "bestraft". Das die Hölle wartet, für den der Böse ist.
Damit kann man ein Kind beeindrucken. Ich erinnere mich, dass ich mit 4 oder 5 vor Gott und der Strafe ähnlich viel Angst hatte, als wie vor dem Weihnachtsmann, der mir nichts mitbringt.
Gehen wir auf das Thema näher ein, es ist schwer - I know.
Das Konzept Gott wird sehr unterschiedlich ausgelegt und führt alles auf den gleichen Punkt. Es ist die "Macht" die uns Glauben lässt, vielleicht antreibt und für alles Gute und Gerechte steht.
Gott hat uns alle in seinem Ebenbild erschaffen, in einer Gleichung wäre das:
Gott = Menschheit.
Wir alle, wir alle sind Gott, das Paradies kann hier sein, die Hölle kann hier sein, wir schaffen uns unsere persönliche Hölle, wir schaffen uns unseren Himmel.
Tun wir etwas gutes, sitzen vielleicht danach gemütlich bei einem kühlen Getränk auf dem Balkon - so sind wir glücklich und zufrieden.
Tun wir etwas schlechtes, so frisst uns die Schuld innerlich auf oder treibt uns zu schlimmeres an, bis wir daran zu Grunde gehen - eine echte Hölle.
Wenn wir ins arabische schauen, so ist Allah mit Frieden und Liebe gleichzusetzen.
Gott ist Liebe und Frieden. Wir sind verantwortlich für unsere Liebe und unseren Frieden, da er aus uns heraus entsteht. Sind wir krank, dann ist nicht das Schicksal verantwortlich, sondern dass was wir aus unserer Welt gemacht haben: Krankheiten die durch Menschen geschaffen worden (Keime Bakterien etc.), Ernährung, Wetter (zu kalt, zu warm).
Es ist alles in uns, genauso wie der Schlüssel um glücklich zu sein.
Mögt Euch selbst, so wie ihr seid.
Glaubt an euch und an das gute in euch. Ihr spürt immer Liebe, die zu euch selbst und zu eurem nächsten. Ihr müsst diese Liebe nur zulassen.
Man ist nicht angewiesen auf die Liebe von außen, die in uns selbst gibt schon unendlich viel Kraft, die von außen ist, metaphorisch Gesprochen:
Der Boost, Schub, Lachgaseinspritzung um noch mehr Antrieb zu bekommen.
Ich bin zwar noch nicht lange Buddhist, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Lehre sich überall gleich anhört.
Ob Christ oder Muslim oder Buddhist, tue gutes und hab Liebe für dich und andere und du lebst im Glück. Hasse alles und jeden, sei schlecht und gemein und du lebst in deiner eignen Hölle, mit Reibung und Hitze, mit Zorn und Gewalt.
In der Politik, hier würden die zehn Pflichten des Königs, unendlich viel gutes bewirken:
Quelle: Was der Buddha lehrte (Walpola Rahula) /
http://www.buddhanetz.org/texte/rahula.htm

Die erste der "Zehn Pflichten des Königs" ist Aufgeschlossenheit, dazu Großzügigkeit und Freigebigkeit (dana). Die Regierenden sollten Reichtum und Vermögen weder begehren noch daran festhalten, sondern für das Wohlergehen des Volkes verwenden.
Zweitens wird ein hochgradig moralisches Verhalten (Charakter) verlangt. Ein Regierender sollte niemals Leben zerstören, betrügen, stehlen oder andere ausbeuten, keinen Ehebruch begehen, nicht die Unwahrheit sagen und keine berauschenden Getränke zu sich nehmen. Das bedeutet, daß er mindestens die fünf grundlegenden ethischen Regeln (Panca Sila) eines buddhistischen Laien einhalten muß:

kein Leben zu zerstören,
nicht zu stehlen,
nicht durch Sexualität zu verletzen,
nicht zu lügen
keine berauschenden Mittel zu sich nehmen.
Drittens: Ein Regierender muß bereit sein, alles für das Wohl des Volkes zu opfern und dabei alle persönlichen Bequemlichkeiten aufzugeben sowie seinen Ruf und sogar sein Leben im Interesse des Volkes einzusetzen.

Viertens: Ehrlichkeit und Integrität (ajjava). Man muß seine Aufgaben ohne Furcht und persönliche Abhängigkeiten ausführen, aufrichtig in seinen Absichten sein und die öffentlichkeit nicht hinters Licht führen.

Fünftens: Güte und Freundlichkeit (maddava). Man muß ein sanftes Temperament besitzen.

Sechstens: Regierende sollen einfache Lebensgewohnheiten (tapa) besitzen, ein einfaches Leben führen und sollten sich nicht dem Luxus hingeben, sondern Selbstbeherrschung üben.

Siebtens: Wer regiert, sollte frei sein von Haß, Böswilligkeit und Feindseligkeit (akkodha). Er sollte gegenüber niemandem einen Groll hegen.

Achtens: Gewaltlosigkeit (avihimsa), das bedeutet nicht nur, daß man niemandem schadet, sondern aktiv versuchen sollte, den Frieden zu fördern, indem man Krieg ebenso vermeidet und verhindert wie alles, was mit Gewalt und Zerstörung von Leben zu tun hat.

Neuntens: Geduld Nachsicht, Toleranz und Verständnis (khanti). Wer ein Regierungsamt ausübt, muß in der Lage sein, Not, Schwierigkeiten und Kränkungen geduldig zu ertragen.

Zehntens: Nicht-Opposition, Nicht-Behinderung (avirodha), das heißt, man sollte sich dem Willen anderer nicht entgegenstellen und keine Maßnahmen behindern, die das Wohlergehen des Volkes fördern. Mit anderen Worten, man sollte in Harmonie mit seinem Volk regieren.



In diesem Sinne, glaubt nicht nur, wisst!
Gruß
euer Uhltak


Mittwoch, 22. Juni 2016

Urlaub, Mieten & Schokokuchen

Hallo zusammen,

wieder zurück aus dem Urlaub. Wie schnell die Zeit vorbei geht, wie schnell 14 Tage rum sind. Ja, am 07.06.2016 sind wir von Frankfurt aus geflogen, meine Frau wusste bis die Koffer abgegeben waren / Bordkarten erhalten haben nicht wo es hingeht. Ich hätte sie noch etwas länger auf die Folter spannen können, so bis zum Gate, aber man soll nicht unmenschlich sein, also hab ich es ihr verraten und Freudentränen, ein breites Lächeln und pure Freude erhalten.
Wirklich sie war total happy das es 10 Tage in die DomRep geht, Badeurlaub, chillen, einfach mal 5 grade sein lassen!
Der Urlaub fing auch sehr gediegen an, wir haben diesen neuen MacDonalds getestet in Frankfurt, ein Mac wo man am Tisch bedient wird und das Essen auch gebracht wird. Ja, Max Essen halt und es ist witzig dort bedient zu werden.
Beim Flieger hatten wir nicht soviel Glück, Maschine 1 war defekt und so mussten wir noch mal 2h Warten bis die Ersatzmaschine da war. Die Zeit konnte aber fast noch reingeholt werden beim Flug selbst.
Flug, ja halt 10h  übern Atlantik, war großenteils ruhig, Filmauswahl war gut:
Deadpool, Star Wars 7, Kung Fu Panda3, the Martian, the Revernant, Hail Caesar usw. Man konnte als gut was kucken.
Hotel war sehr schön, wenn auch etwas in die Jahre gekommen. Es war sauber und gepflegt. Zimmer war auch schick, King Size Bed, schöne Naturfliesen im Bad, Klima + Venti, Meerblick und Minibar konnte man aushalten!
Strand war schick, Wasser klar und der Sand weiß.
Haben wirklich 10T durchgechillt und unsere Akkus aufgeladen. Man merkt erst wie leer diese sind, wenn man richtig ausspannt - also ich zumindest. 2014 war ja unserer letzter richtiger Urlaub, zwei Jahre ohne und Jobwechsel, Stress und Kram dazwischen, dass saugt den Akku leer in einem. Aber jetzt ist er wieder voll, obwohl der Jetlag noch etwas nagt, aber nicht so schlimm wie noch am Montag.
Falls ihr noch weg- fahrt, fliegt, schippert, ich wünsche euch einen schönen Urlaub, Erholung, Spaß und gesunde Rückkehr!

Mieten, Kaufen, Wohnen.
Das zweite Topic. Seit über 2 Jahren suchen wir bereits nach einer neuen Bleibe, vornehmlich zum Kaufen, doch der Immobilien Markt ist mehr und mehr am Durchdrehen. Immer krasse Preise werden für "Schrott" aufgerufen, der Niedrigzins  schadet immer weiter und die Immo Blase wächst stettig. In und 20km um Stuttgart wird das Leben immer teurer und die Immo Preise nicht mehr bezahlbar. Letztes Jahr haben wir noch Wohnungen gesehen die im Budget lagen, jetzt findet sich kaum noch Angebote. Nun haben wir auch Mietwohnungen in den Fokus genommen, denn wir sehen keine Besserung am Markt. Doch hier ist es fast noch schlimmer!!! 75 - 80m² fangen bei 1000€ kalt an und gehen bis 3800€ hoch. Wir schauen nach 4Zi. gerade mit mindestens 80m². Aber man findet nichts oder alt und überteuert. Erst 10-20km außerhalb von Stuttgart wird es wieder normaler, aber auch nur auf den Dörfern. Städte mit S-Bahn Haltstelle schenken sich nichts zu Stuttgart.
Die Preise explodieren, aber  alle schauen zu wie der Markt sich aufpumpt und dann in sich implodiert. Es ist völlig verrückt was im Moment sich abspielt. Die Vermieter können sehr viel verlangen und werden es vermutlich auch bekommen. Leidtragende sind die Familien mit Kindern mit einem Einkommen.
Oder man will die Leute wieder in die Vororte und Dörfer treiben? Ist ja auch logisch - Autoindustrie braucht Käufer und die Mineralölsteuer stützt die Rente. Vielleicht ein Plan der Landes- und Bundesregierung? Seit Jahren wird dieses Thema mehr als sträflich behandelt. Es taucht im Wahlkampf zwar auf, doch wirklich sieht man keine Bewegung im Thema. Alles was gebaut wird in BW sind Straßen und ein Bahnhof. Gehört, Herr Käfer muss gehen bei der Bahn.
Die Bauträger ,die gerade bauen, nicht erschwinglich, wer hat den 750k€ für 75m² 3Zi. in Möhringen am Bahnhof mit Aussicht aufs Altenheim oder die Polizei? Es ist schlimm, wirklich schlimm gerade wer in und um Stuttgart gerade eine Wohnung sucht um sich zu vergrößern . Unsere aktuelle Wohnung ist super schön und alles, doch mit Nachwuchsplanung im Rücken, nicht zu gebrauchen. Es müssen schon 4 Zi. sein. Aufs Land rausziehen ist sicher ein valide Möglichkeit, doch meine Frau möchte hier bleiben und ich kann sie verstehen. Hier ist der Arbeitsplatz, hier sind Familie und Freunde, hier ist Infrastruktur. Ich hatte bereits auf dem Land gewohnt und es geht, doch man büßt sehr viel Mobilität ein.
Was ist man bereit zu Opfern? Ab wann wird es eine Milchmädchenrechnung?
Bsp: Nehmen wir an, ihr wohnt in STG und zahlt 800€ kalt für eure 80m². Ihr braucht im Monat eine Tankfüllung ca. 60€ und habt 2 Zonen auf eurem Verbundspass, ca 80€. Warm ist die Miete 1000€ mit Sprit und Verbundspass = 1140€. Zieht ihr raus aufs Land, wo keine S-Bahn fährt, so kann die Warmmiete bei 800€ liegen, ihr braucht aber 1 1/2 Tankfüllungen in der Woche 360€ im Monat, denn man muss überall hinfahren. Am Ende ist man bei 1160€, schenkt sich nicht viel.
Die Welt hat vor ein paar Wochen davon berichtet und dies ist in vielen Großstädten zu sehen und man somit willige Familien, die Kinder wollen, in ihrem Leben einsperrt (LockIn). Man kommt nicht raus, wird unzufrieden / ist unzufrieden an der Situation - bis man doch verzweifelt den Schritt aufs Dorf geht, Kinderplanung einstellt (Demografischer Wandel) oder resigniert und schaut was passiert.
Reformen? Ja könnten sicher etwas bewirken und bringen, doch mit der Groko ist da nichts zu machen. Seit 3 Jahren leben wir im Stillstand, im Vakuum der heißen Luft. Außenpolitische Themen lenken von den innenpolitischen Themen ab. Die Not Hierzulande wird nicht begriffen oder bewusst ignoriert. Während sich alle über das Thema Flüchtlinge und Innere Sicherheit fokusieren, verlieren wir den Bezug zu den Themen die uns langfristig beschäftigen.
Kann ich mir mein Leben leisten? Wo werde ich leben? Kann ich eine Familie überhaupt Gründen?
Das waren mal einfache Fragen, doch 2016 ist es|sind es (eine) schwere Frage(n)! Was muss getan werden?
Refomiert den Immobilienmarkt in Deutschland, helft den Familien wieder ins Eigenheim zu kommen, so richtig und nicht mit Produkten wie Wohnriester, das hilft keinen! Wohnungsbau vorrantreiben, für die Kohle wo das Land in S21 gesteckt hat, da wären schöne Mehrfamilienhäuser entstanden.
Reißt endlich alte und verwilderte Gebäude ab und baut was drauf wo man einen nutzen hat. Neuerschließungen. Arbeitet mit den Kirchen zusammen, die sitzen auf Grund und Immobilien zuhauf.
Es ist ein Schlurritum der ersten Klasse und es wundert mich nicht warum ich öfter über Auswanderung nachdenke!
Fachkräfte sind nicht nur mit dem Arbeitgebener zu halten und mit der Infrastruktur, sondern auch mit der Wohnsituation! Was bringt es mir wenn ich Nachwuchs mir wünsche, ich aber mit meiner Frau / Freundin etc. auf 60m² 2 Zi. wohne und nicht rauskomme in eine größere Wohnung? Der Dipl.Ing. kann auch in USA arbeiten und verdient dort auch nicht schlecht. Aber dann beklagt sich die Regierung: Zuwenig Kinder kommen auf die Welt ; Zuwenig Fachkräfte kommen nach ; Die Rente wird doch unsicher, da zuwenig einzahlen - da muss man doch was merken, als normal gebildeter Mensch - ohne Hände keine Kekse!
Arbeit, Essen und Behausung, drei Dinge die seit jahrtausenden zählen für den Menschen, die Basics. Und wir sind nur 80Mio+ hier und haben sicher noch Kapa für 20Mio mehr in unsererm Landfleckchen das Deutschland genannt wird. Also liebe Parteien, 2017 ist Wahl, nehmt das Thema mal auf, es könnte sich lohnen. Steuersenkungen ködern keinen mehr, vor allem wenn man palmiert wird!




Schokokuchen:
Quelle chefkoch.de
Darüber wollte ich garnichts sagen, dachte aber es macht sich gut im Titel und sorgt bei Google für Hits :D

Aber nur für euch:






In diesem Sinne, gruß
der Uhltak